Stiftung: „Wir warten stündlich auf die Baugenehmigung“

Gifhorn: Hospiz-Bau ab Sommer

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Freuen sich über die fortschreitende Hospizarbeit: Alexander Michel (v.l.), Reinhard Jung, Bettina Tews-Harms, Jörg Dreyer, Margarete Oelke-Hofmann, Ingrid Pahlmann, Sylvia Pfannschmidt.

Gifhorn – Die gute Arbeit des Ehrenamtes der Hospiz-Stiftung Gifhorn geht mit Dr. Margarete Oelke-Hofmann weiter. Sie übernimmt die Arbeit im Kuratorium von Jörg Dreyer, Ideengeber und Förderer der Palliativmedizin.

Dreyer war seit 2014 im Vorstand und hört aus persönlichen Gründen auf, steht aber später als Berater zur Verfügung. Der Vorstand um Alexander Michel und Sylvia Pfannschmidt ist froh, dass der Übergang gut funktioniert hat.

„Wir warten stündlich auf die Baugenehmigung für das Hospizgebäude“, berichtet Michel zudem. Ihm wurde zugesagt, dass die Genehmigung nun bald kommen soll. Die komplette Vorplanung und Ausführung der Gewerke sei erfolgt. Der Vorstand, dem auch der Baufachmann Reinhard Jung angehört, hat bereits Vorgespräche mit Baufirmen getätigt.

Noch sei nicht entschieden, ob einzelne Gewerke ausgeschrieben werden oder der Auftrag einem Generalunternehmer erteilt werde. Der Vorzugsbereich sei der Kreis Gifhorn und die nähere Umgebung. Die Baubeschreibung umfasse rund 150 Seiten, die Bearbeitung durch die Firmen werde etwa zwei Monate dauern. Die Detailbeschreibung umfasse auch den Brandschutz, die Küche, die Wege für Personal und das Landschaftsbild im Außenbereich.

Auf einen Baubeginn hoffen alle im Frühsommer 2020, das sei ein halbes Jahr Rückstand gegenüber der bisherigen Planung. Fertigstellung soll im Herbst 2021 sein. Komplett liegen die Kosten bei 6,5 Millionen Euro, 13 Prozent Eigenkapital und 13 Prozent zugesagte Spenden seien eingeplant. Es seien verschiedene Berechnungen der Finanzierung gemacht.

Das Personal soll vom Pflegedienst Tews-Harms zur Verfügung gestellt werden, welcher bereits bei der Ausführung ein Mitspracherecht habe. Zum Start sind acht Betten geplant, die aber kurzfristig auf zwölf erhöht werden können, wenn der Bedarf es erfordert.

VON BERND BEHRENS

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