Neues Projekt gestartet

Gifhorn und Altmarkkreis beteiligen sich am Netzwerk Wasser

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Um dem Trockenrisiko zu begegnen, rückt die Feldberegnung zunehmend in den Fokus – auch in Regionen, in denen sie bislang keine nennenswerte Rolle gespielt hat.

Gifhorn / Altmarkkreis – Der Landkreis Gifhorn beteiligt sich mit dem Altmarkkreis Salzwedel an dem Projekt „Netzwerke Wasser 2. 0“.

Im Zentrum des Projekts stehen Untersuchungen zu den zu erwarteten Auswirkungen des Klimawandels auf den pflanzlichen Wasserbedarf und die Böden sowie die daraus resultierende Bedeutung auf Landkreisebene.

Wie der Kreis mitteilt, wirken am dreijährigen Projekt neben Wasser- und Naturschutzbehörde insbesondere Landwirte, Wasser-, Unterhaltungs-, Landwirtschafts- und Naturschutzverbände, der Gewässerkundliche Landesdienst, Vertreter der Forstwirtschaft sowie industrielle Großverbraucher mit. Ein Schwerpunkt liegt auf der voraussichtlich erforderlichen Ausweitung landwirtschaftlicher Bewässerung.

Gemeinsam mit dem Altmarkkreis Salzwedel sollen zwei zentrale Projektziele anvisiert werden. Zum einen die Vernetzung von Beteiligten, zum anderen Untersuchungen.

Die jeweiligen örtlichen Betroffenen, die sogenannten Stakeholder, sollen informiert und vernetzt werden. Dies geschieht im Rahmen von Treffen. Das erste Treffen gab es am Montag im Schloss Gifhorn. Mittels Untersuchungen sollen zudem mögliche Auswirkungen des Klimawandels auf Böden und Bodenwasserhaushalt (zum Beispiel Bodenfeuchte, Zusatzwasserbedarf) ermittelt werden. Die Ergebnisse dienen den Kreisen als Planungsgrundlagen für die Wasserwirtschaft und den Naturschutz.

Die Fördermittel stammen aus dem Fonds des Bundesumweltministeriums zur Entwicklung von Klimawandel-Anpassungsstrategien in Landkreisen und Gemeinden. Die Laufzeit beträgt drei Jahre, in denen acht Treffen geplant sind. Das Projekt wird betreut von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen und dem niedersächsischen Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie, die auch die Projektleitung innehaben.

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