Erste Haushalte im Gifhorner Nordkreis kommen ans Netz

Giffinet schaltet Glasfaser scharf

Auf einem Bildschirm ist die Download- und Upload-Geschwindigkeit von Giffinet am 27. August zu sehen.
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Der Geschwindigkeitstest am Freitag in Knesebeck: Giffinet operierte dabei mit einem 500-MBit-Produkt.
  • Holger Boden
    VonHolger Boden
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Isenhagener Land – Die ersten Haushalte im Nordkreis kommen jetzt in den Genuss, ihren Glasfaseranschluss nutzen zu können: Gifhorns Landrat Dr. Andreas Ebel und Dirk Moysich, Geschäftsführer von net services, haben am Freitag in Knesebeck das neue Netz von Giffinet in Betrieb genommen. „Es ist Licht auf der Leitung“, freute sich Ebel.

Das 150-Millionen-Projekt des Landkreises ist damit auf der Zielgeraden, zumindest für die Kunden im ersten Ausbau-Cluster, zu dem Gebiete in der Stadt Wittingen sowie in den Gemeinden Hankensbüttel, Sprakensehl und Obernholz gehören. Die Planung sieht vor, dass 2022 das komplette, kreisweite Netz steht. „Bis Mitte 2022 sollen auch unsere Schulen angeschlossen sein“, sagte Ebel.

Die Inbetriebnahme des Netzes wurde am Freitag im PoP-Gebäude an der Hankensbütteler Straße in Knesebeck eingeleitet und gefeiert, im Beisein von Vertretern der Kreisverwaltung, der Kommunen im ersten Cluster und des Partnerunternehmens net services, unter dessen Dach die Marke Giffinet geführt wird. Wittingens Stadtbürgermeister Andreas Ritter sprach von einem „historischen Moment“ und nannte den Glasfaser-Ausbau „das beste Projekt, das wir in den letzten Jahren umgesetzt haben“.

Licht auf der Leitung: Damit die Signale von den IT-Geräten in den Haushalten verwertet werden können, müssen nun noch Medienwandler in den Häusern der Kunden installiert werden. Damit beginnt Giffinet dieser Tage, die Haushalte werden zwecks Terminabsprache kontaktiert.

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