Leader: Nachwuchs soll helfen, EU-Mittel ins Isenhagener Land zu holen

Geldsegen dank Jugend?

Die Stärkung der Ortsmitten (hier Knesebeck) ist ein Schwerpunkt der Leader-Bewerbung des Isenhagener Landes.
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Die Stärkung der Ortsmitten (hier Knesebeck) ist ein Schwerpunkt der Leader-Bewerbung des Isenhagener Landes.

Isenhagener Land. Endspurt im Rennen um mehr als zwei Millionen Euro aus dem Fördertopf „Leader“ der Europäischen Union. Mit dem Geld soll der ländliche Raum gestärkt und weiterentwickelt werden.

Das Isenhagener Land will nach zwei erfolgreichen Förderperioden ein drittes Mal an die Brüsseler „Fleischtöpfe“. Die Jugend soll jetzt helfen, damit der Geldsegen nicht am Landstrich vorbeigeht. Auf die Einrichtung eines Jugendbeirats einigte sich die Leader-Strategiegruppe (30 Mitglieder).

„Der Kreis-Jugendring Gifhorn wird versuchen, einen Beirat aus Jugendlichen zusammenzustellen“, sagt Martin Karstens, Mitinhaber des federführenden Entwicklungsbüros „Forum“ aus Bremen. Dazu will man sich auch an die Schülervertretungen der weiterführenden Schulen im Isenhagener Land wenden.

Projektbezogen soll der Nachwuchs des Isenhagener Lands einbezogen werden. Über konkrete Projekte an die Jugendlichen heranzukommen, sei weitaus einfacher als zu versuchen, sie in institutionalisierte Strukturen einzubinden, so Karstens. Das musste der Kreis-Jugendring unlängst selbst erfahren.

Von Jens Schopp

Mehr zu den Fördermitteln lesen Sie am Freitag im E-Paper und in der Printausgabe des Isenhagener Kreisblattes.

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