Schlammgruben ohne Bergaufsicht im Landkreis werden jetzt erfasst

Gefahrenlage noch unklar

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Die Anzahl der bereits geschlossenen Schlammgruben im Landkreis Gifhorn ohne Bergaufsicht ist noch unklar.

pg Isenhagener Land/Landkreis Gifhorn. Das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) recherchiert gerade systematisch nach Schlammgruben. In Niedersachsen sollen in Bohrgruben zehntausende Tonnen giftiger Bohrschlamm in ländlichen Gebieten liegen.

Nach NDR-Informationen soll der Boden zum Teil stark kontaminiert und Maßnahmen erforderlich sein (das IK berichtete).

Doch inwiefern geht von den Gruben, die nicht mehr unter Bergaufsicht stehen, eine Gefahr für Mensch und Umwelt aus? „Diese Frage kann derzeit noch nicht beantwortet werden“, sagt Björn Völlmar, Sprecher der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) und des Landesamtes für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) in Hannover, dem IK. Momentan laufe die Bestandserfassung dieser Öl- und Bohrschlammgruben.

Der Aufwand für eine mögliche Überprüfung der Gruben hängt laut Völlmar von den jeweiligen Standortgegebenheiten ab. 

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