In Meinersen starben 1975 fünf Feuerwehrleute / Feierliche Kranzniederlegung

Gedenken an Opfer der großen Feuersbrunst

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In Meinersen wurde den Opfern der Waldbrandkatastrophe 1975 gedacht.

bb Meinersen. Über 120 Feuerwehrleute und Gäste konnte Meinersens Samtgemeindebürgermeister Eckhard Montzka zur Waldbrandgedenkfeier begrüßen. Am 10. August 1975 verbrannten fünf Feuerwehrkameraden beim Einsatz gegen den Feuersturm.

„Aktuell möchte ich sagen, wir haben derzeit dieselben Witterungsbedingungen. In Griechenland und Portugal brennen auch Wälder. In Siegburg ist nach einen Böschungsbrand eine ganze Häuserzeile abgebrannt“, so die mahnenden Worte Montzkas.

Zur Mittagszeit wurde damals der Brand an der B 188 gemeldet. Die Feuerwehren aus Meinersen wurden überregional unterstützt von Kameraden aus Fallersleben und Hohenhameln. Drehende Winde schlossen die Feuerwehrkameraden ein und der Fluchtweg war versperrt. Heute erinnern eine Tafel und ein großer Gedenkstein zusammen mit fünf kleinen symbolisch an das schlimme Ereignis vor 43 Jahren.

Montzka erinnerte, dass sich gerade im Juli 13 Wald- und Flächenbrände ereignet hatten und dazu 66 Feuerwehren im Einsatz waren. Heute werden dazu stets gleich mehrere Feuerwehren alarmiert. Die Städte und Gemeinden haben viele Millionen Euro in den Brandschutz gesteckt. „Es ist gut, dass Feuerleute den Menschen helfen – auch wenn sie sich selbst dabei in Gefahr bringen. Leider kommen immer wieder einige dabei ums Leben“, sagte Montzka traurig, ehe es zur Kranzniederlegung ging.

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