Vier Häuser beschädigt

Gasexplosion am Tankumsee: 49-Jähriger schwer verletzt aus Trümmern gerettet

Bei der Gasexplosion wurden das Wohnhaus und der angrenzende Schuppen zerstört, drei weitere benachbarte Häuser wurden beschädigt.
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Bei der Gasexplosion wurden das Wohnhaus und der angrenzende Schuppen zerstört, drei weitere benachbarte Häuser wurden beschädigt.

Isenbüttel – Zu einer schweren Gasexplosion kam es gestern gegen 16.10 Uhr in einer Wochenendhaussiedlung am Tankumsee in Isenbüttel. Dabei wurde ein 49-Jähriger schwer verletzt.

Mit dem Rettungshubschrauber Christoph 30 wurde der schwer verletzte Isenbütteler in die Medizinische Hochschule Hannover geflogen.

In einem Anbau explodierte vermutlich eine Propangasflasche. Durch die Wucht der Explosion wurden der Schuppen und das Wohnhaus stark zerstört. Außerdem wurden drei umliegende Gebäude beschädigt. Beim Eintreffen der Feuerwehr und der Polizei wurde der schwer verletzte Mann unter den Trümmern gefunden. Er war trotz der Verletzungen ansprechbar. Mit Verbrennungen zweiten Grades und einem schweren Trauma wurde der Mann mit dem Rettungshubschrauber Christoph 30 in die Medizinische Hochschule Hannover geflogen. Weitere Personen wurden nicht verletzt. Die Gebäude wurden mit der Wärmebildkamera überprüft. Ein offenes Feuer war nicht entstanden. Die Trümmer flogen mehr als zehn Meter weit im Umkreis. In der Einfahrt standen zwei 11 Kilogramm schwere Gasflaschen. Die Feuerwehr mit Einsatzleiter und Ortsbrandmeister Andreas Schmidt war mit drei Löschzügen der Samtgemeinde Isenbüttel und rund 90 Einsatzkräften am Ort. Außerdem waren drei Rettungswagen, der Notarzt und Rettungshubschrauben Christoph 30 im Einsatz. Die Polizei hat die Ermittlungen zur bislang noch unklaren Ursache für die Explosion aufgenommen. Zur die Höhe des Schadens konnte ebenfalls noch keine Angaben gemacht werden. (bb)

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