Marschierer der Bundeswehr gestern beim „Gifhorn-Tag“ verabschiedet

394 Füße für Nijmegen

Viele Zaungäste verabschiedeten gestern in Gifhorn die Bundeswehr-Delegation zum Nijmegen-Marsch. Fotos: Ollech

oll Gifhorn. Nachdem sich die Delegation der Bundeswehr auf dem Truppenübungsplatz Ehra-Lessien auf den Nijmegen-Marsch vorbereitet hat (das IK berichtete), folgte gestern unter großer Beteiligung der Bevölkerung die Verabschiedung von der Partnerstadt Gifhorn – der traditionelle „Gifhorn-Tag“.

Einmal mehr hatte sich die derzeit 197 Soldaten starke Marsch-Delegation ein umfangreiches Programm einfallen lassen und für Begegnungen zwischen Bürgern und Soldaten gesorgt. Mehr als 1000 Bürger fanden sich über den Nachmittag, der gegen 12 Uhr mit dem Eintopfessen aus der Gulaschkanone begann, auf dem Gifhorner Marktplatz ein, um mit den Soldaten ins Gespräch zu kommen. Das 67 Mann starke Musikcorps der Bundeswehr aus Bonn-Siegburg unterhielt die Gäste mit schmissiger Marschmusik.

Der Bürgermeister, Stabsoffiziere und weitere Politiker nahmen von der Ehrentribüne aus den Vorbeimarsch der Delegation ab.

Gifhorns Bürgermeister Matthias Nerlich betonte, dass er glücklich sei, dass auch dieser 55. Gifhorn-Tag die langjährige Verbundenheit zu den Soldaten unterstreiche: „Ich freue mich, dass wir wieder einmal ‘unsere’ Soldatinnen und Soldaten in der Stadt begrüßen dürfen.“ Der für den Nijmegen-Marsch zuständige Repräsentant der Streitkräfteamtes, Oberstarzt Dr. Ulrich Baumgärtner, sagte, dass er gerne nach Gifhorn gekommen sei, um an das gute Verhältnis, dass ihm seine Vorgänger vermittelt hätten, anzuknüpfen. Für die Nijmegen-Delegation sei der Aufenthalt in Ehra-Lessien und Gifhorn seit Jahrzehnten eine willkommene Abwechselung zum Abschluss ihres Trainings und trage zum Erfolg bei.

Der Nijmegen-Marsch, der für die deutschen Soldaten am 17. Juli um 4.05 Uhr beginnt, fordert die Gruppen bis zum 20. Juli täglich auf 40 Kilometern. Delegationsleiter Dr. Michael Clauss zeigte sich mit den Trainingsleistungen sehr zufrieden.

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