Viele Rüttelpisten im Nordkreis sollen von Investitionsprogramm 2017-2020 profitieren

Frischzellenkur für Kreisstraßen

Geflickt wurde die K 17 in und bei Lüben schon oft – nun soll sie endlich generalüberholt werden.
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Geflickt wurde die K 17 in und bei Lüben schon oft – nun soll sie endlich generalüberholt werden.
  • Holger Boden
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Landkreis Gifhorn. Land in Sicht für geplagte Rüttelpistenfahrer: Der Landkreis will für seine Kreisstraßen von 2017 bis 2020 ein 16 Millionen Euro schweres Investitionsprogramm auflegen. Davon sollen auch einige der berüchtigtsten Verbindungen im Nordkreis profitieren.

Der Verkehrsausschuss des Landkreises befasst sich in seiner Sitzung am kommenden Dienstag, 22. November (15 Uhr, Großes Sitzungszimmer des Schlosses), mit dem Thema.

Zu den Strecken, die in den den nächsten vier Jahren saniert werden sollen, gehört dem Investitionsprogramm zufolge auch die K 17 von Lüben nach Stöcken. Ein wenig müssen sich die Nutzer aber noch gedulden: Die neue Fahrbahndecke kommt nach Stand der Dinge wohl nicht vor 2019.

Offenbar schon 2017 soll hingegen die K 87 an die Reihe kommen – die Verbindung von Lingwedel nach Oerrel soll durch eine Deckenerneuerung aufgewertet werden. Bei einer visuellen Bewertung durch den Landkreis hatte diese Straße die Note 4,5 bekommen – Ziel des Programms ist es, Kreisstraßen mit dieser oder einer schlechteren Note zu sanieren.

Für 2018 steht die Ortsdurchfahrt von Wettendorf im Zuge der K 13 im Investitionsprogramm. Im Jahr darauf soll die K 96 in Blickwedel an der Reihe sein. Schon nächstes Jahr wird dem Plan zufolge die Räderloher Ortsdurchfahrt (K 1) im Zuge einer Teilerneuerung aufgewertet. Auf einen Gesamtausbau soll verzichtet werden, weil die Gemeinde sich einen Erhalt des Eichenallee-Charakters wünscht. Ebenfalls für 2017 steht die K 15 in Glüsingen wie auch in Wollerstorf auf der Agenda. In beiden Orten sollen Fahrbahn und Entwässerung erneuert werden.

2020 könnten dann die Kakerbecker Ortsdurchfahrt (K 18), die K 91 Tülau-Croya sowie die K 97 in Steinhorst und außerorts bis zur Kreisgrenze bei Metzingen an die Reihe kommen. In mehreren Schritten und über mehrere Jahre ist dem Investitionsprogramm zufolge eine Erneuerung der K 33.2 von Rühen nach Parsau und der K 85 in Kaiserwinkel (1,8 Kilometer) vorgesehen.

In der Sitzung kommt außerdem ein Antrag der Wagenhoffer Bürgervertreterin Eva Gresky auf den Tisch, die für die Nachnutzung der OHE-Strecke Wittingen-Rühen Draisinenfahrten und einen Radweg vorschlägt.

Von Holger Boden

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