Leiferde: Weißstorch zeigt Besitzanspruch auf Nest

Fridolin ist beim NABU angekommen

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Weißstorch Fridolin ist gestern Morgen aus seinem Winterquartier zurück gekehrt und hat sein Nest auf dem Schornstein des NABU-Artenschutzzentums bezogen.

Leiferde. Gestern Morgen, kurz nach 9 Uhr, leichtes Schneetreiben, landete ein Weißstorch auf dem Schornstein des NABU-Artenschutzzentrums in Leiferde und verkündete mit lautem Geklapper seine Ankunft und natürlich seinen Besitzanspruch auf das Nest.

Sofort schaltete die Umweltbildungskraft, die gerade ein Seminar für zwei Schulklassen vorbereitete, die Nestkamera ein. Mehrere Mitarbeiter des Zentrums kamen hinzu und schauten gebannt auf den Neuankömmling. Ist es Fridolin?.

Dann endlich drehte sich der wilde Weißstorch und präsentiert seine linke Seite. „Ja, es ist Fridolin“, bestätigt Bärbel Rogoschik, Leiterin des NABU-Artenschutzzentrum. „Man sieht seine markante schwarze Feder, die ihn an einer bestimmten Stelle auszeichnet. Super, wir freuen uns, dass er wieder gesund und munter da ist.“

Schon am Wochenende zuvor ging der Blick der Mitarbeiter des NABU-Artenschutzzentrums häufig zum Storchennest. Sperlinge und Stare waren bereits als Untermieter dort eingezogen.

Im vergangenen Jahr war Fridolin am 15. Februar – so früh wie noch nie zuvor – eingeflogen. Nun beginnt das Warten auf Frida. 2014 traf sie am 8. März ein. In den vergangenen Jahren trafen sich Fridolin und Frida immer wieder im Frühjahr auf dem Schornstein, um sich zu paaren. Im vergangenen Jahr hatte Fridolin allerdings ein Stelldichein mit einer anderen Storchdame. Frida musste erst die Nebenbuhlerin vertreiben.

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