Mahnwache auf Parkplatz in Päse für die überfallene Prostituierte

Frauen Respekt zollen

Mit einer Mahnwache in Päse erinnerten Frauen von verschiedenen Gruppen an den Fall der überfallenen Prostituierten.
+
Mit einer Mahnwache in Päse erinnerten Frauen von verschiedenen Gruppen an den Fall der überfallenen Prostituierten.

ard Päse. Mit einer Mahnwache und einem Fürbittengebet an der Abzweigung der B 188 nach Päse machten gestern die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises, Christine Gehrmann, Mitglieder des Frauenzentrums und Mitarbeiter von Life-Concepts Kirchröder Turm auf die am 9. März überfallene, misshandelte und schwer verletzte Prosituierte aufmerksam.

Die Sozialarbeiter von Life Konzepts hatten Ende vergangenen Jahres die ehrenamtliche Gruppe Sodistra (Soziale diakonische Straßenarbeit) für die an den Bundesstraßen im Landkreis stehenden Prosituierten gegründet, weil diese Frauen überhaupt keine Sozialkontakte haben. Mit der Aktion wolle man Solidarität zeigen und den Frauen Respekt zollen. „Die Frauen, die hier als Prostituierte sitzen und arbeiten wollen oder müssen, sind im allgemeinen einsam und habe wenig Rechte“, fügte Gehrmann hinzu.

Noch ist nicht geklärt, wer für den Überfall auf die Prosituierte an der B 188 an der Abzweigung nach Päse verantwortlich ist. Auch das Opfer, das inzwischen außer Lebensgefahr ist, ist noch nicht identifiziert. Die Frau hatte gegenüber der Polizei falsche Angaben zu ihrer Identität gemacht.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare