Gifhorn: BaWoGa präsentiert in der Stadthalle intelligentes Wohnen

Flexibilität und Geld sparen

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Eine Küchenberatung wie hier bei Möbelmeyer durfte auf der BaWoGa nicht fehlen.

Gifhorn. Auf Mallorca urlauben, per Internet feststellen, dass in der Heimat Trockenheit herrscht, und von Spanien aus über das Smartphone den Rasensprenger einschalten: Das ist praktisch und das ist längst keine Zukunftsmusik mehr.

Andreas Geiger von der Wolfsburger Firma Net4Home führte es vor. „Auch die Jalousien bedienen oder Licht anschalten von anderen Orten ist heute kein Problem mehr“, sagte er. Ausgenommen von der Vernetzung des eigenen Heims sei aber bisher unter anderem der Kühlschrank. „Und auch Google ist in das System nicht mit eingebunden, es ist eine Insellösung“, erklärte er auf der Ausstellung Bauen-Wohnen-Garten (BaWoGa), die am Wochenende in der Gifhorner Stadthalle wieder viele Besucher anlockte.

Intelligentes Wohnen war das Stichwort an diesem Stand, wenn man Geräte im Haus lokal oder aus der Ferne steuern kann. „Insgesamt ist man flexibler, hat mehr Komfort und kann auch Geld sparen“, sagte Geiger. Man könne zwar auch Gebäude nachrüsten, in erster Linie sei das System aber für Neubauten gedacht. „Die Leute kommen gezielt, viele sogar mit dem Programm für die Vorträge, um sich speziell zu einem Thema zu informieren“, sagte Jens Rosenberg von der veranstaltenden Agentur M.O.V.E. aus Wolfsburg zur BaWoGa, die zum neunten Mal in der Stadthalle stattfand. Von Kostenfalle Neubau über Schimmelverhinderung bis zur Finanzierung der eigenen Immobilie reichten die Vortragsthemen, der besondere Focus war jedoch auf Energieeinsparungen und neue Wärmetechniken oder energetische Gebäudesanierung gelegt. „Das Interesse zeigt sich nicht unbedingt an der Menge der Zuhörer, sondern an der Qualität. Wer da kommt, ist wirklich interessiert und will sich gezielt informieren“, meinte Rosenberg.

Im Foyer und im großen Saal zeigten rund 50 Aussteller, mit welchen Produkten oder Dienstleistungen sich das eigene Heim, die Wohnung oder der Garten verschönern oder aufwerten lässt. „Für mehr Aussteller ist leider kein Platz“, bedauerte Rosenberg. Während einige Aussteller seit Anbeginn und schon zum neunten Mal dabei waren, gab es auch neue Anbieter.

Auffällig war das mediterrane lukullische Angebot. „Wir haben uns überlegt, auch etwas für die Frauen anzubieten, die sich eventuell langweilen, während sich die Männer gezielt informieren“, sagte Rosenberg. Auch der Nordkreis zeigte Präsenz. Bromer Bauelemente, Baugesellschaft Drewes aus Tülau, der Wittinger Pflanzenhof, Kachelofenbau Schwarzburg, Paul König und Möbelmeyer aus Hankensbüttel oder PS Peters, Schulz aus Wittingen waren vor Ort. Im nächsten Jahr wird es wieder eine BaWoGa geben, versprach Rosenberg, dann zum zehnten Mal. Dafür will man sich dann etwas Besonderes einfallen lassen.

Von Burkhard Ohse

Die Bilder

BaWoGa in Gifhorn – die Messefotos!

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