Niedrigwasser gibt Blick auf Knochen, Tresor, Geldkassetten, Fahrräder, ein Ortsschild und mehr im Fluss frei

Feuerwehr fischt Tierköpfe aus der Aller

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Auch ein Ortsschild von Ettenbüttel wurde aus dem Fluss geborgen.

mei Ettenbüttel. Die Feuerwehrleute staunten am Donnerstagabend nicht schlecht, was sie da so alles aus der Aller bei Ettenbüttel im Südkreis Gifhorn zogen.

Säcke mit Tierschädeln und -knochen, ein Tresor, mehrere Geldkassetten, ein Ettenbütteler Ortsschild und ein Dutzend Fahrräder fischten die Einsatzkräfte aus dem Fluss.

Aufmerksame Bürger hatten in der aktuell nur wenig Wasser führenden Aller verschiedene Gegenstände entdeckt und die Polizei informiert, schildert Lars Wendlandt, Ortsbrandmeister von Ettenbüttel, den Grund für den Einsatz, der im Rahmen eines Gruppendienstes gemeinsam mit den Kameraden aus Müden-Dieckhorst lief.

Ein Dutzend Fahrräder lagen unter der Brücke in der Aller.

Die Müdener brachten ihr Boot mit. „Vor Ort wurde aber schnell klar, dass es praktischer ist, den Fluss mit Wathosen zu begehen“, so Carsten Schaffhauser, Sprecher der Samtgemeindefeuerwehr. Gesichert mit Leinen, stiegen drei Einsatzkräfte in das Flussbett. Allein im Bereich der Brücke fanden sie rund ein Dutzend alte Fahrräder, außerdem einen aufgeflexten Tresor, Geldkassetten sowie Schädel und Knochen eines Rindes. „Vermutlich ist das Tier mal bei einem Hochwasser ertrunken“, glaubt Wendlandt. Außerdem stießen die Brandschützer auf Säcke mit mehreren Tierköpfen. Nicht geklärt werden konnte vor Ort, ob es sich um Schafköpfe oder die Überreste von Rehen handelt. Auch ein Ortsschild von Ettenbüttel, Fahrradkörbe, eine Auto-Heckklappe und Metall füllten den Anhänger.

Die Polizei beschlagnahmte den Tresor und die Geldkassetten sowie die Tierknochen zur weiteren Untersuchung. Der restliche Müll wird entsorgt.

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