Beziehungsstreit eskaliert / Lkw-Fahrer betrunken auf B 4 unterwegs

Fahrten unter Alkohol-Einfluss und SEK stürmt Wolfsburger Wohnung

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(Symbolbild)

Groß Oesingen – Am Samstagabend gegen 20.03 Uhr wurde der Polizei Gifhorn ein Sattelzug gemeldet, welcher die Bundesstraße 4 zwischen Groß Oesingen und Sprakensehl in auffälliger Weise befahren solle.

Bei der Überprüfung des 60-jährigen, aus der Ukraine stammenden, Kraftfahrzeugführers stellten die Beamten eine Alkoholbeeinflussung fest. Zu einem Atemalkoholtest war der Kraftfahrzeugführer nicht in der Lage. Ihm wurde die Weiterfahrt untersagt. Dem Kraftfahrzeugführer wurde zudem eine Blutprobe entnommen. Gegen ihn wird nun wegen Trunkenheit im Straßenverkehr ermittelt.

Weitere Polizeimeldungen

Uelzen – Als unbelehrbar erwies sich ein 26-Jähriger Uelzener am Samstag. Der junge Mann ist aktuell nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis, was ihn nicht daran hinderte, sich mehrfach betrunken in ein nicht versichertes Fahrzeug zu setzen und mit diesem in Uelzen herumzufahren. Beim ersten Antreffen gegen 6. 30 Uhr ergab eine Atemalkoholmessung einen Wert von 1,7 Promille. Drei Stunden später bemerkten die Beamten den Mann in Oldenstadt am Steuer des Pkw. Obwohl es durch die eindeutige Identifizierung eigentlich zu spät für ihn war, flüchtete er. Anderthalb Stunden später holte er dann sein Auto am Abstellort ab, was ihm die dritte Strafanzeige des Tages einbrachte.

Wolfsburg – Bei einem Polizeieinsatz wegen häuslicher Gewalt in einer Partnerschaft in der Nacht zum Sonntag in Wolfsburg musste das Spezialeinsatzkommando (SEK) Niedersachsen anrücken. Ursache war ein Streit zwischen einem 28 Jahre alten Wolfsburger und seiner gleichaltrigen Partnerin in der Weimarer Straße. Beim Betreten der Wohnung durch die Spezialkräfte mussten die beiden angreifenden Hunde erschossen werden. Während die 28-Jährige sich zu diesem Zeitpunkt bereits in der Obhut der Polizei befand, hatte ihr Freund zuvor unbemerkt von den Einsatzkräften die Wohnung verlassen.

Begonnen hatte der Einsatz gegen 2.11 Uhr in der Nacht, als Anwohner wegen lauten Geschreis in dem Mehrfamilienhaus die Polizei zur Hilfe riefen. Eintreffenden Beamten gegenüber zeigte sich der alkoholisierte und nach Zeugenangaben unter Drogeneinfluss stehende 28-Jährige äußerst aggressiv und machte lebensbedrohliche Angaben. Um eine weitere Eskalation zu verhindern, zogen sich die Beamten sofort zurück und kümmerten sich um die bei dem Streit leicht verletzte Freundin des 28-Jährigen, der sich mit den beiden Hunden in der Wohnung befand.

Durch die verständigten Spezialkräfte wurde die Wohnung um 6.28 Uhr betreten, um den 28-Jährigen festzunehmen. Da die Tiere, eine große Mischlingshündin und ein Schäferhund, die Einsatzkräfte angriffen, mussten die beiden Hunde durch mehrere Schüsse getötet werden. Der 28-Jährige wurde in der Wohnung nicht angetroffen, eine Fahndung nach dem einschlägig wegen Gewaltdelikte polizeilich bekannten Wolfsburger dauert an.

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