Nach großangelegter Suche

Ertrunken im Tankumsee: Taucher finden 20-Jährigen

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Die sofort eingeleitete Suchaktion musste am Dienstagabend erfolglos abgebrochen werden. Gestern wurde der vermisste Schwimmer dann gefunden.

Isenbüttel – Ein 20-jähriger Asylbewerber afghanischer Abstammung aus Braunschweig, der seit Dienstagabend im Tankumsee vermisst wurde, konnte gestern nur noch tot geborgen werden.

Ein Taucher der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen hatte den jungen Mann gegen 13.15 Uhr gefunden.

Wie die Polizeiinspektion Gifhorn mitteilt, hatte zuvor ein Spürhund in einem Polizeiboot angeschlagen und der Tauchergruppe so den entscheidenden Hinweis gegeben. Der Leichnam soll nun in der Rechtsmedizin obduziert werden, um die Todesursache zu klären. Derzeit gebe es laut Polizei keinerlei Hinweise auf ein mögliches Fremdverschulden.

Der junge Mann war am Dienstagabend in Begleitung eines Bekannten schwimmen gegangen. Gegen 20.20 Uhr hatte der Bekannte den 20-Jährigen aus den Augen verloren, was von einem weiteren Zeugen auch so bestätigt worden sei. Die sofort eingeleitete großangelegte Such- und Rettungsaktion am Tankumsee blieb bis zum Einsetzen der Dunkelheit ohne Erfolg und wurde gestern Vormittag fortgesetzt.

Beteiligt an der Suche waren am Dienstagabend 54 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Isenbüttel und Calberlah, elf Taucher der Berufsfeuerwehr Wolfsburg, drei Teams mit Rettungsbooten der DLRG sowie ein mit Wärmebildkamera ausgestatteter Hubschrauber der Bundespolizei. bb/mit

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