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„Ernüchterndes Ergebnis“

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Alkohol in Händen von Kindern und Jugendlichen ist ein Thema, dem sich die Verantwortlichen in Gifhorn stellen.
Alkohol in Händen von Kindern und Jugendlichen ist ein Thema, dem sich die Verantwortlichen in Gifhorn stellen. © dpa/ard

Gifhorn. Diesmal war der Nordkreis in Sachen Testkäufe von Jugendlichen bei Branntweinprodukten dran.

Und die Getesteten offenbarten sich schwach im Kopfrechnen, wenn es um das Alter der Käufer ging: Bei 7 von 17 Testkäufen hatten Jugendliche in der Samtgemeinde Hankensbüttel und der Stadt Wittingen Erfolg beim Kauf von Branntwein. „Es ist noch immer so“, kommentiert Landrat Dr. Andreas Ebel das Ergebnis.

Bernhard Schuhose
Bernhard Schuhose © dpa/ard

Die minderjährigen Testkäufer – zwei 17-jährige Schüler des Gymnasiums Hankensbüttel – wurden vom Kreis-Jugendschutzbeauftragten Bernhard Schuhose und zwei Polizeibeamten zu Supermärkten, Tankstellen, Kiosken und Discountern begleitet. Auch in Spielhallen wurde getestet. Auffällig: Das Personal ließ sich in den genannten sieben Fällen zwar die Ausweise der Testkäufer zeigen, das Alter wurde aber falsch berechnet. „Zumindest bei den großen Einkaufscentern steht auf der Kasse das Datum, vor dem der Käufer geboren sein muss, damit er Alkohol kaufen darf“, weiß der Jugendschutzbeauftragte. Dennoch kam es zu den Verstößen.

„Sollte die Einhaltung des Jugendschutzes an der Berechnung des Alters scheitern, so sollte das Verkaufspersonal besser geschult werden“, forderte Schuhose. [...]

Von Burkhard Ohse

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