Angebot für Breitbandversorgung wird jetzt geprüft

Entscheidung im April

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Das Interessenbekundungsverfahren für Telekommunikationsunternehmen ist abgeschlossen. Ob Orte aus Wesendorf und Hankensbüttel Breitband erhalten, klärt sich im April.

Landkreis Gifhorn. Werden Lingwedel, Weißenberge, Weißes Moor, Westerholz einschließlich Hasenberg, Horst und Lerchenberg bald mit Breitband versorgt? Die Entscheidung wird voraussichtlich im April 2012 fallen.

Bei den genannten Bereichen aus den Samtgemeinden Wesendorf und Hankensbüttel handelt es sich um Ortsteile, die im Zuge des Konjunkturpaketes II nicht erschlossen werden konnten. Wie Jens Wurthmann von der Abteilung Wirtschaftsförderung des Landkreises Gifhorn auf IK-Anfrage mitteilt, ist das Anfang September eingeleitete Interessensbekundungsverfahren nun abgeschlossen. Sechs Wochen lang hatten interessierte Telekommunikationsunternehmen die Möglichkeit Lösungskonzepte einzureichen und den erforderlichen Finanzbedarf zu beziffern. „Ein Angebot eines Telekommunikationsunternehmens ist eingegangen. Dieses muss nun geprüft werden. Erst dann kann die Vorgehensweise zur Antragsstellung besprochen werden“, erläutert Wurthmann. Geprüft werden insbesondere die Vollständigkeit des Angebotes, ob alle Gebiete berücksichtigt worden sind sowie die technische und wirtschaftliche Nachhaltigkeit der vorgeschlagenen Lösung. Bis zum 15. November muss der Antrag dann beim Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Niedersachsen in Hannover vorliegen.

„Bis zum Frühjahr wird das Land dann prüfen, welche Projekte gefördert werden. Ich denke mal, dass im April eine Entscheidung fallen wird“, schätzt Wurthmann. Zu optimistisch, ein Stück vom Förderkuchen abzubekommen, sollte man laut Wurthmann jedoch nicht sein. Es habe sich gezeigt, dass die Anzahl der eingeleiteten Interessenbekundungsverfahren im Verlauf der letzten zwei Jahre stetig gewachsen ist. Wurthmann: „Es werden auch bei dieser Förderrunde wieder Anträge aus ganz Niedersachsen bei der Bewilligungsbehörde eingehen. Wir sind da nicht die einzigen.“ Bereits 2010 habe eine hohe Anzahl an Anträgen vorgelegen und die Fördermittel seien traditionell knapp bemessen. Wurthmann spricht von einer sehr großen Konkurrenz.

Von Carola Peiser

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