680.000 Euro für Sanierung

Einzug in den Polizei-Altbau in Gifhorn vermutlich Mitte 2021

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Inspizierten den Polizei-Altbau: Philipp Raulfs (v.l.), Thomas Reuter, Dirk Bodendiek und Tobias Heilmann.

Gifhorn – Vor zwei Jahren konnte der Polizei-Neubau in Gifhorn bezogen werden. Nun sind die Renovierungsarbeiten im Altbau, der noch aus den 50er Jahren stammt, in vollem Gang. Dafür wurden 680 000 Euro bereit gestellt.

„Mitte 2021 wird wohl alles fertig sein“, vermutet Thomas Bodendiek, Leiter der Polizeiinspektion Gifhorn.

Die Kripo ist vor zwei Jahren komplett in den 6,5 Millionen Euro teuren Anbau gezogen. Den erreicht man derzeit nur über den Hof, der Durchgang kann wegen der Sanierung nicht genutzt werden.

Am Dienstag besuchten die beiden SPD-Landtagsabgeordneten Philipp Raulfs und Tobias Heilmann wieder einmal die Polizeistation, um sich selbst einen Eindruck vom Fortgang der Arbeiten zu verschaffen. Das Obergeschoss ist bereits saniert. Dort befindet sich jetzt auch das Büro des Polizeichefs, gleich daneben ist ein Besprechungsraum und auch das Büro vom Pressesprecher Thomas Reuter ist in der Nähe. Ein großer Besprechungsraum mit entsprechender technischer Ausstattung – der als Lagezentrum genutzt werden kann – steht kurz vor der Fertigstellung. Ebenfalls erneuert sind die Sanitäranlagen, die kleine Küche und die Arrestzellen im Keller – inklusive Elektroleitungen und Telefone.

„Wir alle freuen uns über die hellen Räume mit den blauen Türrahmen. Es ist toll geworden“, freut sich Bodendiek, obwohl die Türen selbst teilweise noch fehlen. Weil die beteiligten Firmen gut und schnell arbeiten, würden die Arbeiten im Zeitplan liegen. Wenn die Arbeiten im Erdgeschoss weitestgehend erledigt sind, soll dort die Wache zeitnah einziehen. Das wird, so Bodendiek, ein Kraftakt, denn das Ganze geschehe bei laufendem Betrieb mit eingehenden Notrufen. Damit auch deren Räumlichkeiten renoviert werden können, soll der Eingang in diesem Zeitraum an den Knickwall verlegt werden.

VON BERND BEHRENS

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