Projekt an der K 114 zwischen Gifhorn und Wolfsburg ist fertig

Einsatz für Lückenschluss im Radwegenetz

Lückenschluss: Der Radweg entlang der Kreisstraße  114 ist fertig. 
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Lückenschluss: Der Radweg entlang der Kreisstraße  114 ist fertig.

Gifhorn – „Da unsere Straßen nicht an Gemeinde- oder Stadtgrenzen halt machen, erscheint es uns nur logisch die Planung und letztlich, auch die Finanzierung von Infrastrukturprojekten gemeinsam mit Akteuren aus den umliegenden Regionen anzugehen“, erklärt Rolf Schliephacke, Fraktionsvorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion.

Und dies mit Erfolg: So konnte der Radweg entlang der K 114 zwischen Calberlah und Ilkerbruch wesentlich schneller realisiert werden, weil die Samtgemeinde Isenbüttel einbezogen wurde.

Von dort kam auch der Anstoß zum Lückenschluss des Radwegs zwischen Gifhorn und Wolfsburg. „Diesen Gedanken hatten wir schon vor Jahren. Gut, dass er von der SPD-Kreistagsfraktion aufgegriffen und umgesetzt wurde“, freut sich Samtgemeinderatsherr Uwe Kunkel. Jetzt wurde auch die Strecke zwischen Ilkerbruch und Wolfsburg fertiggestellt. „Damit kann der Radweg durchgehend befahren werden“, stellt Landtagsabgeordneter Tobias Heilmann zufrieden fest.

Auch mit der SPD im Wolfsburger Stadtrat pflegt die Kreistagsfraktion bereits seit einigen Jahren eine rege Zusammenarbeit. Zuletzt kamen sie bei einer gemeinsamen Fraktionssitzung im Wolfsburger Rathaus überein, sich für Lückenschlüsse im Radwegenetz einzusetzen. „Von Wettmershagen bis Sülfeld sprechen wir dabei über lediglich 1,5 Kilometer Radweg – jeweils etwa 750 Meter für Stadt und Kreis. Das sind Ausgangslagen, die wir uns zu Nutzen machen sollten“, führt Kreistagsabgeordneter Jannis Gaus aus. Die Fraktionen wollen im Verkehrs- und Infrastrukturausbau insgesamt mehr Alternativen zum Individualverkehr setzten.

Durch bessere Konditionen im Nahverkehr wie mit der geplanten „Jugendnetzkarte“ oder auch dem Ausbau von Radwegen von verschiedenen Standorten des Landkreises bis hin nach Wolfsburg sollen attraktive Möglichkeiten gesetzt werden, das eigene Auto auch mal stehen zu lassen. Das entlastet den Pendlerverkehr, fördert den Tourismus und freut Umwelt und Gesundheit. Damit diese Pläne auch umgesetzt werden können, setzte die SPD-Kreistagsfraktion bereits in den vergangenen Haushaltsgesprächen für das Jahr 2019 auch die Erhöhung der Haushaltsmittel für Verkehr- und Infrastruktur um 1 Million Euro durch.

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