„Ein Quantensprung“

Für Vereine und Verbände im Kreis Gifhorn gelten ab sofort einheitliche Richtlinien bei der Förderung von Ferienfreizeiten. Foto: pixelio.de

Landkreis Gifhorn. Was Andreas Schulze-Mauk vom Kreisjugendring sich seit Jahren wünscht, wird nun endlich in diesem Jahr umgesetzt: Vereine und Verbände im Landkreis Gifhorn, die Ferienfreizeiten mit Kindern und Jugendlichen organisieren, können sich seit diesem Jahr über einheitliche Förderrichtlinien freuen.

„Das Thema bewegt uns seit Jahren“, freut sich die erste Kreisrätin Ingrid Alsleben und spricht von einem Quantensprung. Dass es nun einheitliche Förderrichtlinien gibt, ist dem Engagement von Kreisjugendreferentin Kathrin Rösel zu verdanken. „Bisher gab es zehn unterschiedliche Richtlinien, auf die sich die Vereine und Verbände einstellen mussten“, erklärt Rösel. Die Förderung von Fahrten und Lagern wurde in den vergangenen Jahren von den Städten, Gemeinden und Samtgemeinden des Landkreises Gifhorn übernommen. Insbesondere für gemeindeübergreifend tätige Jugendverbände wie zum Beispiel der Kreissportbund, das DRK oder die Kirchengemeinden stellte dies eine große Hürde dar. So war zum Beispiel unterschiedlich geregelt, ob der An- und Abreisetag als ein oder zwei Tage angesehen und somit gefördert werden.

„Ich habe diese Aufgabe als Herausforderung betrachtet, die Gebietseinheiten dazu zu bewegen, einheitliche Richtlinien zu schaffen. Die Förderung des Ehrenamtes bedeutet nämlich auch die Beseitigung der bürokratischen Hürden“, so die Kreisjugendreferentin. Kinder- und Jugendarbeit in Vereinen und Verbänden werde in den meisten Fällen von Ehrenamtlichen wahrgenommen. Insbesondere durch die Unterstützung der Bürgermeister und Samtgemeindebürgermeister der einzelnen Gebietseinheiten konnte nun der langjährige Wunsch der Kreisjugendförderung und des Kreisjugendringes Wirklichkeit werden. „Das ist auch ein großer Schritt für die kleinen Vereine“, meint Schulze-Mauk.

Die Beratung, Antragstellung und Förderung erfolgt weiterhin durch die Städte, Gemeinden und Samtgemeinden. Ansprechpartner sind in der Regel die Jugendpflegen und Jugendförderungen. Wie Rösel informiert, gibt es für Jugendfeuerwehren Sonderförderungen von den Gebietseinheiten, weil in diesem Fall auch nur Jugendliche aus den jeweiligen Orten teilnehmen.

Für weitere Informationen steht Interessierten die Kreisjugendreferentin Kathrin Kathrin Rösel unter (0 53 71) 8 25 21 zur Verfügung.

Von Carola Peiser

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