Nach Wohnungsdurchsuchungen: Polizei fasst zwei mutmaßliche Dealer in Gifhorn

Drogen und Pistole entdeckt

Marihuana, Kokain und Amphetamin entdeckten die Ermittler in den Wohnungen der beiden mutmaßlichen Täter. Foto: dpa

Landkreis Gifhorn. Die Polizei Gifhorn hat nach eigenen Angaben zwei mutmaßlichen Drogenschmugglern das Handwerk gelegt. Bei dem verdächtigen Haupttäter handelt es sich um einen 20-jährigen Mann, sein Gehilfe ist nach Mitteilung der Polizei ein 21 Jahre alter Arbeitsloser.

Die Männer, die beide in Gifhorn wohnen, wurden vorläufig festgenommen.

Der Jüngere der beiden war bereits vor einiger Zeit in das Visier der Ermittler geraten. Daraufhin erwirkten die Beamten über die Staatsanwaltschaft Hildesheim Durchsuchungsbeschlüsse für die Wohnung des mutmaßlichen Haupttäters sowie seines Komplizen. Wie die Polizei gestern mitteilte, wurden schließlich am 20. Dezember mehrere Wohnungen im Gifhorner Stadtgebiet und in Ortsteilen durchsucht. Dabei fanden die Ermittler Kokain, Marihuana und Amphetamin. Bei dem 20-Jährigen entdeckte die Polizei zudem eine „scharfe“ Schusswaffe und mehrere tausend Euro. Dabei handelt es sich möglicherweise um Geld aus Drogendeals.

Der mutmaßliche Haupttäter und sein Gehilfe hätten sich teils geständig zum Tatvorwurf geäußert und angegeben, mehrfach größere Mengen Marihuana aus den Niederlanden nach Deutschland geschmuggelt zu haben, teilte Thomas Reuter, Sprecher der Polizeiinspektion Gifhorn, gestern mit. Nach Abschluss der Vernehmungen wurden beide Männer aufgrund fehlender Haftgründe nach Hause entlassen.

Die Ermittlungen der Polizei in diesem Drogen-Fall dauern noch an.

Von Bernd Schossadowski

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