Hermannsburg: Pferde gehen durch / Wolfsburg: 59-Jähriger randaliert nach Notruf-Missbrauch

Drei Verletzte bei Kutschen-Unfall

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(Symbolbild)

Hermannsburg. Am Sonntag um 13.49 Uhr wurde der Celler Rettungsleitstelle ein Kutschen-Unfall mit mehreren Verletzten gemeldet. Daraufhin wurden zunächst vier Rettungswagen, ein Notarztwagen und ein Rettungshubschrauber nach Hermannsburg beordert.

Ein weiterer Rettungshubschrauber wurde nachalarmiert.

Nach Angaben der Polizei waren auf einer Zuwegung zum Reiterhof Severloh bei Hermannsburg die Pferde eines Zweispänners durchgegangen, die Kutsche konnte vom Kutscher nicht gebremst werden. Der Versuch, das Gefährt nach links in einen Weg zu lenken, schlug fehl: Der Kutscher und seine hinten sitzende Ehefrau wurden beim seitlichen Aufprall gegen einen Baum von der Kutsche geschleudert und blieben auf dem Weg liegen. Der Beifahrer wurde vom Kutschbock in den Fahrgastraum geschleudert und blieb dort verletzt liegen. Die Pferde überstanden den Vorfall unbeschadet. Führerlos kam die Kutsche nach weiteren 200 Metern im linken Seitenraum im Gebüsch zum Stehen. Bei den zwei schwer Verletzten und einem leicht Verletzten handelt es sich um Urlauber des Reiter- und Ferienhofs. Sie kamen in umliegende Krankenhäuser.

Weitere Polizeimeldungen:

Wolfsburg. Um weitere Straftaten zu verhindern, musste am frühen Samstagabend ein 59 Jahre alter Wolfsburger in Polizeigewahrsam genommen werden. Zunächst nutzte der 59-Jährige ab 18.20 Uhr zwei Stunden lang mehrfach den Notruf 110, ohne einen echten Notfall zu haben. Bei allen sechs Anrufen fühlte sich der 59-Jährige durch Kinder in seiner Ruhe gestört und akzeptierte nicht, dass dies kein Fall für den Notruf sei.

Als Polizisten den stark alkoholisierten Wolfsburger erneut an der Mecklenburger Straße antrafen, verlor der Wolfsburger plötzlich das Bewusstsein, so dass Rettungssanitäter ihn ins Klinikum brachten. Als der 59-Jährige dort randalierte und zudem Mitarbeiter beleidigte, wurde er zur Gefahrenabwehr schließlich ins Gewahrsam genommen und schlief bis zum frühen Morgen in einer Polizeizelle seinen Rausch aus.

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