Testergebnis auf dem Smartphone

PassGo-App nun auch im Landkreis Gifhorn

Die PassGo-App
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Die PassGo-App ist nun auch im Landkreis Gifhorn nutzbar.

Landkreis Gifhorn – Die Verträge sind unterzeichnet: Der Landkreis Gifhorn zahlt den Entwicklern der neuen „PassGo“-App einen Betrag von 10 000 Euro, um die App sofort im Gesundheitswesen des Landkreises einsetzen zu können. Das gilt insbesondere für alle Testzentren, die mit dem Gesundheitsamt in Verbindung stehen.

Und so funktioniert die App: Die Nutzerinnen und Nutzer der App bekommen ihr Testergebnis digital auf das Smartphone und können es vorzeigen, wann und wo immer das gefordert wird. Sollte ein Schnelltest-Ergebnis positiv sein, wird das Gesundheitsamt direkt informiert. Nebenher läuft auch noch die „Luca“-App, die vom Bund kostenlos zur Verfügung gestellt und in Verbindung mit der Corona-Warn-App genutzt wird.

Mit der „PassGo“-App hinterlegen die Nutzer freiwillig private Daten und loggen sich in Einrichtungen wie Restaurants oder Geschäften des Einzelhandels mittels QR-Code ein und wieder aus. Dadurch entfallen die handschriftlich auszufüllenden Zettel mit den Kontaktdaten. Sobald also die Gastronomie wieder öffnet, wird die „PassGo“-App die Einlasskontrolle erleichtern.

Kreisrat Rolf Amelsberg empfiehlt jedem, die „PassGo“-App auf dem Smartphone zu installieren. Die persönlichen Daten, einmal eingegeben, werden in der App gespeichert. „Die PassGo-App nimmt zur Sicherung der Daten die Dienste von deutschen Servern in Anspruch, die ISO-27001 zertifiziert sind, und setzt zudem auf Verschlüsselungen wie AES-256 und RSA. Nur das Gesundheitsamt kann über eine verschlüsselte Infrastruktur auf die Daten zugreifen“, betont Amelsberg.

Ein negativer Schnelltest wird für mindestens 24 Stunden in der App gespeichert. Wer kein Smartphone besitzt, kann sich die Testergebnisse mit einem QR-Code ausdrucken lassen. „Wir sind mit den Betreibern der Testzentren im Landkreis Gifhorn in Kontakt. Unser Ziel ist es, dass möglichst jeder Betreiber die PassGo-App anbietet, damit die Meldewege kürzer werden“, erklärt Landrat Dr. Andreas Ebel.

Die „PassGo“-App kann kostenfrei in den gängigen App-Stores heruntergeladen werden.

(von Siegfried Glasow)

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