Kreuze in Gifhorn sollen Appell an Bürger sein / 19 Verkehrstote in 2012

„Das Ziel ist die Null“

Hans-Heinrich Kubsch (links) und Reinhard Preuß schauten betroffen auf die Kreuze, die für die 19 Verkehrstoten des Jahres 2013 im Landkreis stehen.
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Hans-Heinrich Kubsch (links) und Reinhard Preuß schauten betroffen auf die Kreuze, die für die 19 Verkehrstoten des Jahres 2013 im Landkreis stehen.

Gifhorn. Larissa, 18 Jahre, Repke, Else, 72, Vorhop, Wadim, 34, Ehra, Renata, 77, Sprakensehl. Die 19 Kreuze, die die Polizei am Sonnabend anlässlich des Verkehrssicherheitstages in der Gifhorner Fußgängerzone am Ceka-Brunnen aufstellte, machten betroffen.

„Dadurch, dass wir die Namen der Verkehrsunfalltoten des letzten Jahres auf den Kreuzen angebracht haben“, hat es eine ganz andere Wirkung als die nüchterne Zahl“, erklärte Hans-Heinrich Kubsch, Verkehrssicherheitsberater der Polizei, die die Aktion zusammen mit der Verkehrswacht und dem ADFC veranstaltete.

Ein großer Anteil der Verkehrsopfer im Landkreis Gifhorn starb im Nordkreis rund um Hankensbüttel, ein weiterer Schwerpunkt lag um Meinersen. „Uns geht es darum, diese große Anzahl von Toten nie wieder zu haben, das Ziel ist die Null“, führte Reinhard Preuß, Geschäftsführer der Unfallkommission, aus. Das sei zwar ein weiter Weg, aber alle, die mit Verkehrssicherheit zu tun haben, müssen sich für dieses Ziel anstrengen.

Von Burkhard Ohse

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