„Daran wird nicht gerüttelt“

Gifhorner Polizei will auch weiterhin in der Fläche präsent bleiben

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Die Polizei will auch weiterhin flächendeckend und rund um die Uhr im Landkreis Gifhorn präsent sein – speziell auch im Nordkreis, so Polizeisprecher Thomas Reuter. Wie hier in der Wittinger Wache.

Landkreis Gifhorn. Die Polizei im Landkreis Gifhorn soll auch weiterhin breit in der Fläche aufgestellt bleiben – das betonte Gifhorns Polizeisprecher Thomas Reuter nun im IK-Gespräch.

„Speziell im Nordkreis ist das besonders wichtig – und daran wird auch erstmal nicht gerüttelt. “.

Thomas Reuter

Gerade in einem großen Flächenkreis wie dem Landkreis Gifhorn sei es wichtig, dass die Polizei überall präsent sei, so Reuter. „Und das rund um die Uhr.“ Mit der momentanen Personallage sei dies durchaus zu bewältigen. „Mit dem vorhandenen Personal bekommen wir das hin“, betonte der Polizeisprecher. „Ein bisschen Verstärkung könnten wir aber natürlich gut gebrauchen.“

Obwohl der Einsatz der App „Premap“, mit der Ermittlern vergangene Einbruchsorte als Grundlage für Ermittlungen angezeigt werden sollen (das IK berichtete), ausgeweitet werden soll, wird die Software laut Reuter im Landkreis Gifhorn vorerst nicht zum Einsatz kommen. „Die Kollegen verfügen aber über andere Programme, Wahrscheinlichkeitsberechnungen und Ermittlungsgrundlagen“, so der Polizeisprecher. Die entsprechenden Daten der App seien für den Landkreis Gifhorn aber auch deutlich weniger umfangreich als in Städten wie Braunschweig: „Bei uns ist das noch überschaubar.“ Reuter versicherte: „Wir kennen unsere Schwerpunktstellen gut. Da gibt es ein paar im Südkreis sowie an der A 39 im Boldecker Land.“ Reuter sieht die Ermittler im Landkreis Gifhorn auch diesbezüglich gut aufgestellt.

Von Dennis Klüting

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