Werkleitung bekennt sich zum Standort Gifhorn – dennoch drohen Einschnitte

Conti: Jobs vorerst sicher

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Entlassungen drohen bei Continental Teves in Gifhorn vorerst nicht.

Gifhorn. Erst einmal Erleichterung bei den rund 1600 Mitarbeitern von Continental Teves in Gifhorn: „Das Gespenst der Standortschließung beziehungsweise Kündigungen ist vom Tisch“, schreibt Betriebsratsvorsitzender Uwe Szymanowski nach der Betriebsversammlung gestern Morgen.

Die Werkleitung habe sich zum Standort Gifhorn bekannt, so Szymanowski. Gleichwohl werde es Einschnitte geben, wie der Konzern mitteilt.

Unternehmen und Arbeitnehmervertreter haben sich in Gesprächen im Grundsatz darauf geeinigt, den Beschäftigungstarifvertrag zu verlängern. Betriebsrat und IG Metall streben eine Fortschreibung für 15 Monate an, der börsennotierte Continental-Konzern bietet neun Monate. „Continental möchte vermeiden, voreilige Entscheidungen zu treffen. Aus diesem Grund soll in den nächsten Monaten gemeinsam mit der Arbeitnehmerseite im Detail erarbeitet werden, wie das Werk Gifhorn effizienter und wettbewerbsfähiger gemacht werden kann“, schreibt die Konzernführung. Continental strebe daher gemeinsam mit der Arbeitnehmerseite eine Übergangslösung in Form einer Verlängerung des Ergänzungstarifvertrages um neun Monate an. Und weiter heißt es: „Beiträge des Unternehmens und der Mitarbeiter sind gleichermaßen gefordert.“

Von Jens Schopp

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