Entscheidung liegt bei Tierhaltern

Blauzungenkrankheit: Landkreis Gifhorn erlaubt Impfen

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Durch eine Impfung gegen die Blauzungenkrankheit kann eine Erkrankung der Tiere und die Vermehrung des Virus vorgebeugt werden. 

Landkreis Gifhorn – Eine Impfung von Tieren gegen die Blauzungenkrankheit wird nicht angeordnet. Die Tierhalter, so teilte es gestern die Gifhorner Landkreisverwaltung in einer Pressemitteilung mit, entscheiden selber über den möglichen Einsatz der Impfung.

Die Blauzungenkrankheit der Rinder, Schafe und Ziegen ist eine durch Viren verursachte Erkrankung. Diese nicht auf den Menschen übertragbare anzeigepflichtige Tierseuche wird von bestimmten Insektenarten zwischen den Tieren übertragen, heißt es in der Pressemitteilung weiter.

Verschiedene Typen des Erregers kommen seit 2006 in Europa vor. Seit Dezember 2018 kommt es wieder zu Ausbrüchen der Krankheit – auch in Deutschland. Zur Zeit, so die Kreisverwaltung, ist Niedersachsen von der Erkrankung noch nicht betroffen.

Die vorbeugende Impfung gegen die Blauzungenkrankheit stellt ein wirksames Mittel gegen das Erkranken der Tiere als auch die Vermehrung des Virus in den Tieren dar. Damit die Halter von Rindern, Schafen und Ziegen ihre Tiere auf freiwilliger Grundlage impfen lassen können, hat der Landkreis Gifhorn den Tierhaltern im Kreisgebiet nun in einer Tierseuchenbehördlichen Allgemeinverfügung die Impfung erlaubt.

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