33-Jähriger muss Zug in Braunschweig verlassen/ Unbekannte Einbrecher überfallen 82-Jährige in Meinersen

Betrunkener Kellner fliegt aus ICE

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(Symbolbild)

Braunschweig. Kurioser Vorfall am Donnerstagabend für die Bundespolizisten im Revier Braunschweig: Ein volltrunkener Service-Mitarbeiter (33) aus dem ICE von Basel nach Berlin musste mit polizeilicher Unterstützung aus dem Zug verwiesen werden.

Eigentlich sollte der Mitarbeiter des Cateringunternehmens im Speisewagen die Gäste bedienen – konnte er aber nicht mehr. Vermutlich hatte der Mann sich während der Fahrt ordentlich selbst bedient. Der 33-Jährige war so betrunken, dass sich Reisende beschwerten. Daraufhin stellte er die Bedienung ganz ein. Der Zugchef (44) forderte den Mitarbeiter auf, seinen Dienst unverzüglich zu beenden und den Zug in Braunschweig zu verlassen. Der Trunkenbold weigerte sich jedoch und wurde aggressiv. Der Zugchef rief die Bundespolizei zur Durchsetzung des Hausrechts. Als die Beamten eintrafen, verließ der Mitarbeiter freiwillig den Zug. Einen Atemalkoholtest verweigerte er. Das Bordbistro blieb bis Berlin geschlossen.

Weitere Polizeimeldungen:

Meinersen. Zwei bislang unbekannte Männer beraubten am Freitag um kurz nach Mitternacht in Meinersen eine 82-jährige Frau in deren Wohnung. Gegen 0.15 Uhr drangen die Täter gewaltsam durch ein Fenster in das Einfamilienhaus an der Hauptstraße ein. Im Obergeschoss trafen sie im Schlafzimmer auf die 82-jährige Bewohnerin und forderten von ihr die Herausgabe von Schmuck und Bargeld. Die Seniorin händigte den Männern daraufhin einige Schmuckstücke von geringem Wert und Bargeld in Höhe von weniger als 100 Euro aus. Mit ihrer Beute suchten die Täter anschließend unerkannt das Weite. Die 82-jährige erlitt einen Schock und musste vorsorglich ins Klinikum gebracht werden.

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