Ebola: Gesundheitsamt fordert Notfallpläne an / Schutzanzüge auf Lager

Behörde und Klinik gerüstet

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Hier trainieren Mitarbeiter einer Klinik in Brüssel das Anlegen der Schutzkleidung – auch das Klinikum in Gifhorn hat jetzt 50 Spezialanzüge auf Lager, die eine Zulassung für die Behandlung von Ebola-Patienten haben.

Landkreis Gifhorn. Etwa 50 spezielle Ebola-Schutzanzüge orderte jetzt allein das Klinikum in Gifhorn.

Das Gesundheitsamt des Landkreises hatte am Dienstag die beiden Krankenhäuser in der Kreisstadt und in Wittingen schriftlich gebeten, ihren Ebola-Maßnahmenkatalog bis Mitte kommender Woche zu übermitteln. Das Auftreten der tödlichen Krankheit auch außerhalb Afrikas treibt das hiesige Gesundheitswesen ebenfalls um.

„Die Helios-Kliniken haben ihren Häusern einen eigenen Leitfaden zum Umgang mit Patienten mit Ebola-Verdacht zur Verfügung gestellt. Dieser Leitfaden orientiert sich an den Vorgaben des Robert-Koch-Institutes, die wiederum auf aktuellen Mitteilungen der Welt-Gesundheistorganisation basieren“, sagt Beate Bergmann, Sprecherin des Gifhorner Krankenhauses.

Die Vorgaben, an die sich die Häuser in Wittingen und Gifhorn halten sollen, sehen zunächst eine sofortige Isolierung des verdächtigen oder gar betroffenen Ebola-Patienten vor, berichtet Bergmann.

Von Jens Schopp

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