Wolfsburg saniert die Schlosskreuzung – und will dabei Tempo machen

Baustelle für VW-Pendler

Die Schlosskreuzung wird in den nächsten Monaten zum Nadelöhr – aber die Stadt Wolfsburg verspricht, bei den Bauarbeiten Gas zu geben. Grafik: Stadt Wolfsburg

Wolfsburg. Die Schlosskreuzung in Wolfsburg wird in den kommenden neun Monaten von Grund auf erneuert. Baubeginn ist am Montag, 5. Mai. Erste Vorarbeiten für das Projekt finden nach Angaben der Stadt Wolfsburg bereits in der kommenden Woche statt.

Dann werden im Bereich Berliner Brücke und Oebisfelder Straße (B 188) zunächst Schutzplanken und andere störende Gegenstände beseitigt. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Januar 2015.

Ab Mai wird im Bereich zwischen der Zufahrt zum Betriebsgelände der Wolfsburger Entwässerungsbetriebe (WEB) über die Schlosskreuzung hinweg bis zum Ende der Einfädelspur aus dem Berliner Ring gebaut. Um mehr Sicherheit und Fahrkomfort auf der Strecke zu gewährleisten, soll der Straßenoberbau grundlegend erneuert werden. Radwege werden ausgebaut. Außerdem wird die alte Straßenbeleuchtung durch eine energiesparende ersetzt sowie die Entwässerung der aktuellen Gesetzeslage angepasst.

„Das ausgeprägte Schadensbild macht die grundlegende Erneuerung notwendig“, erklärt Oliver Iversen, Leiter des Geschäftsbereichs Straßenbau und Projektkoordinierung der Stadt. „Damit die vielen Menschen, die täglich durch die Schlosskreuzung fahren, nicht länger als nötig aufgehalten werden, machen wir Tempo.“ Es wird von montags bis samstags in zwei Schichten gearbeitet, um das Tageslicht voll zu nutzen.

Weil eine großräumige Umleitung nicht möglich ist, wird auf Vollsperrungen verzichtet und der Verkehr bleibt in beiden Richtungen der Oebisfelder Straße zweispurig. Je nach Bauablauf werden die Fahrspuren umgelegt, teilweise auf den extra dafür befestigten Mittelstreifen und die heutige Dreiecksinsel im Kreuzungsbereich. Mittels modernster Ampelanlagen kann der Verkehr flexibel gesteuert werden.

„Wir haben einen straffen Zeitplan aufgestellt. Ich freue mich, dass wir dennoch ein Bauunternehmen gefunden haben, das die Arbeiten gemäß dieser Vorgaben mit uns durchführt“, betont Iversen. „Wichtig ist uns auch, dass sich die Verkehrsteilnehmer auf die Veränderungen im Rahmen der Bauarbeiten gut einstellen können. Deshalb informieren wir umfassend und aktuell – etwa auf einer eigens eingerichteten Internetseite.“ Großplakate mit dem Slogan „Wir machen Tempo für Sie! Wolfsburg erneuert die Schlosskreuzung“ weisen im Umkreis der Schlosskreuzung auf die anstehenden Bauarbeiten und die verschiedenen Informationsangebote ab Dienstag, 29. April, hin.

Die Kosten für das Bauprojekt betragen rund fünf Millionen Euro. Die LSW hat in den vergangenen Tagen bereits an der Kreuzung mit den Vorarbeiten für eine neue Trinkwasserleitung begonnen.

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