Spatenstich für 6,5 Millionen-Euro-Projekt im Juni

Gifhorn: Baugenehmigung für Hospiz

Freuen sich über die Baugenehmigung: Doris Linack (v.l.), Reinhard Jung, Alexander Michels, Matthias Nerlich, Carola Gerlach und Rolf Amelsberg.
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Freuen sich über die Baugenehmigung: Doris Linack (v.l.), Reinhard Jung, Alexander Michels, Matthias Nerlich, Carola Gerlach und Rolf Amelsberg.

Gifhorn – Bürgermeister Matthias Nerlich konnte nun die umfangreiche Baugenehmigung des 6,5 Millionen Euro-Projektes Hospiz Gifhorn an den Vorstand der Stiftung, Alexander Michels und Reinhard Jung, übergeben.

Dabei waren auch Kreisrat Rolf Amelsberg vom Landkreis Gifhorn, Doris Linack vom Fachbereich Bauordnung und Carola Gerlach, Technische Sachbearbeiterin Bauordnung der Stadt Gifhorn.

Die Bauzeichnung für das Hospizhaus in Gifhorn.

Wie Michels vor Beginn der Übergabe mitteilte, sei dies ein glücklicher Moment für die Hospiz-Stiftung, denn es sei bis heute ein spannender Prozess gewesen. „Fast genau sechs Monate war es her, als der Antrag auf Baugenehmigung bei der Stadt eingereicht wurde“, so Michels. Nachdem diverse Probleme mit dem Bauamt aus dem Wege geräumt seien, könne man nun auf möglichst wenig Auflagen hoffen. Man werde nun Kontakte zu den Generalunternehmen aus der Gegend aufnehmen, um Angebote zu bekommen. Michels geht ab Juni vom ersten Spatenstich aus.

Bis zum 29. Februar habe man nur noch Zeit, ein paar Bäume zu fällen und Neuanpflanzungen genehmigen zu lassen. Die gesamte Bauzeit soll sich über knapp zwei Jahre erstrecken, sodass mit der Fertigstellung bis Weihnachten 2021 gerechnet werden kann. Alles hänge natürlich auch mit der Detailarbeit und den Witterungsbedingungen zusammen.

Die Stiftung verfügt über Eigenkapital in Höhe von 18 Prozent und kommt mit Spenden und Zuschüssen auf 25 Prozent. Daher ist die Stiftung auch weiterhin auf Spenden angewiesen, um die Darlehenshöhe so gering wie möglich zu halten. Auch nach Fertigstellung und Inbetriebnahme des Hospiz Gifhorn sei man weiter auf Spenden angewiesen, so Michels. Kreisrat Amelsberg bedankte sich bei der Stadt Gifhorn und dem Hospizvorstand für die bislang geleisteten unzähligen Arbeitsstunden. Für Nerlich war es ein wichtiges Anliegen der Stadt, das Projekt positiv zu begleiten und den Bauantrag in einem „sehr guten Zeitraum“ von nur sechs Monaten zu bearbeiten und zu genehmigen. „Man kann nur hoffen, dass auch die Außenwirkung weiterhin Früchte trägt und genug Spenden für das Hospizhaus eingehen, das mit Zufahrt über die Konrad-Adenauer-Straße entstehen soll.“

VON SIEGFRIED GLASOW

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