Zwei neue Krankenwagen in Gifhorn, ein weiteres Fahrzeug in Knesebeck

Aufstockung für Rettungsdienst

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Der Landkreis Gifhorn investiert in zwei neue Krankentransportwagen. Knesebeck bekommt ein Mehrzweckfahrzeug.

Gifhorn/Knesebeck. Im Landkreis Gifhorn muss der Rettungsdienst aufgestockt werden. Das geht aus dem neuen Rettungsdienstbedarfsplan hervor, der am 1. Mai in Kraft treten soll.

Aufgrund der zu hohen Auslastung der Rettungswagen im Landkreis musste eine Anpassung erfolgen, berichtete Tanja Kreutzberg vom Sachbereich Rettungsdienst der Kreisverwaltung jetzt im Ausschuss für Feuerschutz und Rettungswesen, der in der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Gifhorn tagte. Um der Auslastung entgegenzuwirken, sollen zwei neue Krankentransportwagen in der Gifhorner Rettungswache angeschafft werden. Zudem werde ein Mehrzweckfahrzeug aus Gifhorn nun in Knesebeck stationiert. Dieses könne für Krankentransporte wie auch für Rettungsdienstfahrten genutzt werden.

„Der Rettungsdienstbedarfsplan wird regelmäßig einmal im Monat überprüft und immer dann angepasst, wenn zum Beispiel das Fahraufkommen der Rettungswagen über 70 Prozent steigt“, erklärte Kreutzberg. Zudem müsse weiterhin gewährleistet werden, dass die Rettungsdienste den Einsatzort innerhalb von 15 Minuten erreichen. Das sei derzeit bei 95 Prozent der Einsätze der Fall.

Durch die Aufstockung auf insgesamt 16 Rettungswagen stünden nun 1864 Wochenstunden als Vorhalteleistung an Fahrzeugstunden im Rettungsdienstbereich des Landkreises zur Verfügung. Das ist eine Erhöhung um 163 Stunden. „Das war eine Entwicklung, die absehbar und, wie sich herausgestellt hat, auch notwendig war“, kommentierte Kreutzberg.

Grund für die Aufstockung sei die demografische Entwicklung, erklärte Dr. med. Gert Hobbensiefken, Ärztlicher Leiter des Rettungsdienstes. „Da wir zunehmend älter werden, nehmen die Einsätze des Rettungsdienstes einfach zu. Das ist normal.“ Es gebe aber auch Einsätze, bei denen der Rettungsdienst eigentlich nicht erforderlich gewesen wäre, sonder nur der Kassenärztliche Notfalldienst. Diese Fälle kämen dann aber ebenfalls in die Statistik.

Von Ann-Cathrin Brey

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