Brücke zwischen „zwei Welten“

Arbeitskreis Schule-Wirtschaft feiert Jubiläum

Mehr als 40 Gäste hatten sich in der alten Schalterhalle der Sparkasse versammelt, um nach 25 Jahren ein Fazit zu ziehen.
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Mehr als 40 Gäste hatten sich in der alten Schalterhalle der Sparkasse versammelt, um nach 25 Jahren ein Fazit zu ziehen.

Gifhorn. „Das ist eine Erfolgsgeschichte, wie man sie heute nur noch selten erlebt“, freute sich Bernd Wiechel, Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbandes Lüneburg Nord Ost Niedersachsen (AV), anlässlich des Jubiläumsempfanges am Donnerstag in den Räumen der Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg.

Vor 25 Jahren wurde der Arbeitskreis Schule-Wirtschaft im Landkreis Gifhorn ins Leben gerufen und ist bis heute sehr aktiv.

Seit einem viertel Jahrhundert bietet er Pädagogen, Berufsberatern der Agentur für Arbeit und Unternehmern die Möglichkeit, sich bei Betriebserkundungen gegenseitig mit Informationen zu versehen.

Mehr als 40 Gäste aus Politik, Verwaltung, Schule und Wirtschaft waren der Einladung von Reiner Rode, Leiter des Arbeitskreises Schule Wirtschaft, und Bernd Wiechel (AV) in die alte Schalterhalle gefolgt. „Schule und Wirtschaft wissen voneinander zu wenig“ stellten vor 25 Jahren die Gründungsväter, unter anderem auch Reinhard Buhr, ehemaliger Rektor der Grund und Hauptschule Wittingen und früherer Arbeitskreisleiter fest. „Das wollten wir ändern“, erinnert sich Buhr, „und gründeten dafür den Arbeitskreis.“

Mitstreiter der ersten Stunde waren neben dem Arbeitgeberverband und den Schulen auch die Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg, die Wittinger Brauerei, die Firma Butting, die Agentur für Arbeit sowie weitere Betriebe und die Kammern.

„Damals wie heute verstehen sich die Arbeitskreise als Brücke zwischen den Bildungseinrichtungen und den Unternehmen sowie als Forum, auf dem sich Wirtschaft und Schule in offener Form begegnen können“, betonte Bernd Wiechel.

Dieses Angebot werde von beiden Seiten gerne angenommen.

Im Landkreis Gifhorn fänden mindestens viermal im Jahr Betriebserkundungen für die Lehrkräfte statt, dazu kämen unterschiedliche Lehrerfortbildungen zu Wirtschaftsthemen, zur Unterstützung der Berufsorientierungstage oder zu Vermittlungen von Praktika.

Für Reiner Rode sind die Begegnungen der beiden „Welten“ sehr wichtig: „Wir Lehrkräfte brauchen den Einblick in die Betriebe, nur so können wir unsere Schüler gut auf das Berufsleben vorbereiten“, ist er sich sicher.

Dem stimmte Gerhard Döpkens, Vorsitzender des Vorstandes der Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg, zu. Döpkens verwies in seiner Begrüßungsansprache auf die vielfältige Zusammenarbeit seines Institutes mit den Schulen im Landkreis. Ein gutes Beispiel dafür sei etwa die Kooperation der Sparkasse mit dem Sibylla-Merian-Gymnasium in Meinersen, die Uwe Krüger, Leiter des Bereichs Personal bei der Sparkasse, und Martin Vollrath, stellvertretender Rektor des Sybilla-Merian-Gymnasiums, vorstellten.

Von Horst Michalzik

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