sehr gute Jahreszahlen

Arbeitsagentur verzeichnet sehr gute Jahreszeiten

Die Arbeitslosigkeit im Agenturbezirk ist zweigeteilt. Im Landkreis und Wolfsburg liegt sie unter fünf Prozent, in Helmstedt deutlich darüber.

Landkreis Gifhorn. Die Agentur für Arbeit in Helmstedt verzeichnete im abgelaufenen Jahr unterm Strich weniger Menschen, die auf der Suche nach einem Arbeitsplatz waren. Das geht aus der Statistik hervor, die die Behörde jetzt vorgelegt hat.

Im Jahr 2013 seien durchschnittlich 142 Menschen weniger von Arbeitslosigkeit betroffen gewesen als im Jahr davor. So lag der Jahresdurchschnitt 2012 bei 11 525 Arbeitslosen, im Jahr 2013 waren es 11 383. Das ist ein Rückgang um 1,2 Prozent. „Wir blicken auf ein sehr gutes Jahr für den hiesigen Arbeitsmarkt zurück“ sagt Gerald Witt, Leiter der Agentur für Arbeit.

Dennoch gilt für Dezember 2013: Die Arbeitslosenzahl ist im Bezirk, zu dem der Landkreis Gifhorn gehört, leicht angestiegen. Der Anstieg fiel allerdings geringer aus als im Vorjahresvergleich. „Wie erwartet, verzeichneten wir im Dezember einen saisonal bedingten Anstieg der Arbeitslosigkeit. Dieser fiel allerdings im Vergleich zum Vorjahreszeitpunkt geringer aus. Während im Dezember 2012 die Zahl der Arbeitslosen um 307 anstieg, waren es im Dezember 2013 nur 167 mehr Menschen als im Vormonat“, erläutert Witt.

Ursache hierfür seien die vergleichsweise milden Temperaturen. Die Außenberufe hätten ihre Arbeit noch nicht in gewohntem Umfang witterungsbedingt eingestellt beziehungsweise reduziert. Im Januar rechne die Agentur daher mit einem erneuten Anstieg der Arbeitslosigkeit.

Der Bestand an offenen Stellen sei weiterhin konstant hoch. So sei der Stellenzugang mit plus 65 Jobs im Vergleich zum Vormonat zwar rückläufig, im Vergleich zum Vorjahresmonat jedoch wurden 18,5 Prozent mehr Stellen zur Besetzung gemeldet. Derzeit sind der Agentur für Arbeit insgesamt 2908 offene Stellen gemeldet. Das sind 589 oder 25,4 Prozent mehr als im Vorjahresvergleich, berichtet die Agentur.

Die Jobcenter Gifhorn und Wolfsburg initiierten unter anderem Projekte für Alleinerziehende, um gezielt und individuell zu unterstützen. Diese Initiativen würden weiter und verstärkt fortgesetzt, heißt es.

Ergänzend zur gesetzlich definierten Arbeitslosenzahl veröffentlicht die Agentur für Arbeit Zahlen zur Unterbeschäftigung. Dazu zählen solche Personen, die nicht als arbeitslos gelten, die aber zum Beispiel im Rahmen von arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen gefördert werden. Die Zahl der unterbeschäftigten Menschen betrug nach vorläufigen Angaben im Dezember 14  524.

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