Gifhorn: Dr. Josef Kraft beklagt die niedrige Durchimpfungsrate in der Bevölkerung

Amtsarzt rät zur Grippeschutzimpfung

+

ard Gifhorn. Herbstzeit – Grippesaison. Jetzt ist die richtige Zeit, sich gegen die Grippe impfen zu lassen, sagt Gifhorns Amtsarzt Josef Kraft. „In verschiedenen Ländern bricht die als Influenza bekannte Krankheit immer wieder aus.

Die spanische Grippe hatte innerhalb kürzester Zeit mehrere tausend Tote zur Folge“, weiß er.

„Mathematiker haben nach verlässlichen Methoden berechnet, welche Untergruppen der Viren demnächst auftreten werden“, verweist Kraft auf die Vielfalt an Grippeviren. Doch durch die Berechnungen ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit klar, welche Arten an Grippeviren kommen. „Der Impfstoff ist gut verträglich, auch gegen die Schweinegrippe wirksam und hat nur sehr geringe Nebenwirkungen“, sagt Kraft.

Impfen lassen sollte sich jeder, der viel mit Menschen zu tun hat und somit einer erhöhten Ansteckungsgefahr ausgesetzt ist. Dazu gehören etwa Krankenschwester, Ärzte, Mitarbeiter in Altenheimen, hinzu kommen chronisch Kranke, Schwangere und Personen über 60 Jahren. Beschwerden bei Grippe sind Kopf- und Gliederschmerzen, sagt Kraft. Doch bei Menschen mit chronischen Krankheiten können lebensbedrohliche Komplikationen auftreten, sagt Kraft.

Problematisch sei die laut Kraft geringe Durchimpfungsrate, die bei 35 Prozent der Bevölkerung liegt. Der Impfschutz hält ein Jahr und muss dann aufgefrischt werden. „Sieht man zurück, dann hat sich die Impfung bewährt. Wir hatten keine größeren Epidemien in Deutschland“, sagt Kraft. Für weitere Fragen zu Impfungen steht Amtsarzt Josef Kraft unter (05371) 82700 im Gesundheitsamt Gifhorn zur Verfügung.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare