Einblicke in die Arbeit

Adventsmarkt der Lebenshilfe Gifhorn ein voller Erfolg

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Holzspielzeug und -arbeiten waren beim Adventsmarkt der Lebenshilfe sehr begehrt. 

Gifhorn – Der Adventsmarkt der Gifhorner Lebenshilfe hatte gleich mehrere Anliegen.

„Eigentlich ist er als Tag der offenen Tür konzipiert, um zu zeigen, welche Fähigkeiten in den Menschen mit Behinderung stecken“, erklärte Wohnbereichsleiter Steffen Krüger, der ebenfalls vor Ort war, um über Wohnen für Menschen mit Behinderung zu beraten.

Die Besucher kamen aber nicht nur deswegen, sondern vor allem auch wegen des reichhaltigen Angebots an Kunsthandwerk und auch wegen des üppigen und vielfältigen Essens. Denn von Hochzeitssuppe und geräucherten Forellen über Waffeln und anderen Leckereien bis zu sättigenden Speisen war fast alles vor Ort, um nicht nur das Frühstück einzunehmen, sondern auch noch das Mittagessen.

Das nutzten auch etliche Gäste, denn die Parkplätze im Gifhorner Heidland waren wie immer Mangelware. Unterhaltung nach der eingenommenen Mahlzeit gab es genug. Mit gefülltem Bauch konnte man ruhig durch die Gebäude und den Außenbereich schlendern und sich umschauen. Vor allem die Holzabteilung freute sich über das große Interesse.

Die Mitarbeiter zeigten das ganze Spektrum, das sie dort bearbeiten, beantworteten auch Fragen zu ihrer Arbeit. Während hier vornehmlich für die Industrie gearbeitet wird, gab es in den Hallen auch etwas für die Endverbraucher. Vom fertigen Vogelhäuschen über das Insektenhotel bis zum Adventsgesteck oder dem Kinderspielzeug war vieles käuflich zu erwerben, entweder für den eigenen Garten, dem Haus oder als Geschenk bereits zu Weihnachten. Die Adventskränze kamen zudem gerade recht für den ersten Advent einen Tag später.

Auch die französischen Partner und Freunde aus Troarn waren mit dabei, hatten an zwei Ständen französischen Weine und Kulinarisches mit dabei. Musik gab es von den Hitpüraten und dem Posaunenchor aus Rötgesbüttel.

Berko Härtel informierte über das Ehrenamt bei der Lebenshilfe, außerdem ließ sich der Weihnachtsmann blicken, der Süßigkeiten verteilte. Und freie Wohnplätze für Menschen mit Behinderung, so Krüger, gibt es derzeit auch noch. „Gerade sind Leute ausgezogen in eine eigene Wohnung. Auch dort werden sie weiter betreut“, sagte Krüger. Insgesamt waren die Organisatoren sehr zufrieden. „Von den vielen Besuchern kommen viele positive Rückmeldungen zu unseren Angeboten“, wusste Krüger.

VON BURKHARD OHSE

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