Hankensbüttel und Wagenhoff dabei: Verkehrswacht zeigt Unfallschwerpunkte im Netz

Achtung – hier kracht es häufig

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Zu viele Unfälle: Die Verkehrswacht will mit ihrem Internet-Angebot über gefährliche Abschnitte aufklären.

Landkreis Gifhorn. 19 Verkehrstote hatte es 2012 im Landkreis Gifhorn gegeben, die üble Serie endete im Spätherbst. Am Mittwochmorgen dann der Schock: Schon wieder ein tödlicher Unfall, der erste des neuen Jahres, das gerade mal einen halben Monat alt ist.

Die Polizei wird also auch 2013 wieder vieles daransetzen, um Unfälle mit schwerwiegenden Folgen zu verhindern. Vielleicht hilft dabei ein kleines Bisschen auch der „Gefahrenatlas“ der der niedersächsischen Verkehrswacht.

Der zeigt Autofahrern unter www.gefahrenatlas-niedersachsen.de, bei welchen Strecken es sich um Unfallschwerpunkte handelt. Solche gibt es auch im Gifhorner Nordkreis. Rot markiert sind die Abschnitte, auf denen in den letzten drei Jahren mehrere Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen sind. Wer auf die betreffende Linie klickt, bekommt auch die – mutmaßliche – Unfallursache gezeigt.

Dem Gefahrenatlas zufolge ist die B 244 zwischen Alt-Isenhagen und Hankensbüttel ein solcher Schwerpunkt. Dort hatte es 2012 und 2011 tödliche Unfälle gegeben. Eine weitere rot markierte Stelle im Nordkreis findet sich auf der B 4 bei Wagenhoff. Dort sind zwei Unfälle mit Todesfolge aus dem Jahr 2011 registriert. Auch die B 188 bei Brenneckenbrück ist rot eingefärbt.

In oranger Farbe zeigt der Atlas die Strecken, auf denen es besonders viele Verletzte gegeben hat. Dazu gehören die B 4 auf Höhe Pollhöfen, die L 286 im Schönewörder Ortsbereich und die L 288 nördlich von Ehra.

Von Holger Boden

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