Abschied mit Sang und Klang

Bürgermeister, General, Stabsoffiziere und Hochzeitspaar nahmen den Vorbeimarsch ab.

oll Gifhorn. Nachdem sich die Nijmegen-Delegation der Bundeswehr in den letzten Tagen vor dem „Vier-Tage-Marsch“ im niederländischen Nijmegen auf dem Truppenübungsplatz Ehra-Lessien vorbereitet hat, folgte die Verabschiedung von der Partnerstadt Gifhorn, die traditionell mit dem „Gifhorn-Tag“ ihr Ende nahm.

Der Tag begann für die Soldaten diesmal etwas anders. Um neun Uhr gaben sich der Oberleutnant Thorsten Hansen und die Oberstabsgefreite Jennifer Hartwig in der Dumfries-Windmühle das Ja-Wort und die ganze Marschgruppe stand nach der Trauung vor der Mühle Spalier.

300 Soldatinnen und Soldaten hatten für ein umfangreiches Programm, Unterhaltung und Begegnung zwischen Bürgern und Soldaten gesorgt und mehr als 2000 Bürger fanden sich auf dem Marktplatz ein, um mit den Soldaten ins Gespräch zu kommen. Gifhorns Bürgermeister Manfred Birth betonte, dass er glücklich sei, dass auch dieser 54. Gifhorn-Tag die gute und langjährige Verbundenheit zu den Soldaten unterstreiche. Brigadegeneral Heinrich Tiller erwähnte, dass die Nijmegen-Delegation seit Jahrzehnten eine willkommene Abwechselung zum Abschluss ihres Trainings in Gifhorn finde. Die Delegation habe bereits vorab an Übungsmärschen in Belgien und Luxemburg teilgenommen und dabei stets beste Leistungen in der Marschformation gezeigt.

Am Nijmegen-Marsch, der vom 19. bis 21. Juli stattfinden wird und täglich von den Soldatinnen und Soldaten 40 Kilometer abverlangt, werden insgesamt zehn Marschgruppen teilnehmen, so der General. Damit ist die Bundeswehr-Delegation mit ihren 262 Soldatinnen und Soldaten die drittstärkste Marsch-Delegation von den 3500 Militärs aus dem Ausland, die daran teilnimmt.

Oberfeldarzt Dr. Michael Clauss zeigte sich mit den Leistungen seiner Soldatinnen und Soldaten zufrieden. Angefangen haben wir vor einigen Wochen mit rund 530 Marschteilnehmern, doch Abkommandierungen, Auslandseinsätze und die Umstrukturierung der Bundeswehr ließen uns auf nunmehr 262 Marschteilnehmer schrumpfen. Pünktlich um 16 Uhr marschierte dann das Luftwaffenmusikkorps 3 vor der Ehren-Tribüne auf. Im Anschluss folgte im Schlosshof der traditionelle Singwettstreit. Danach klang der diesjährige Gifhorn-Tag bei einem gemütlichen Beisammensein auf platz aus.

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