Gifhorn: Polizeigebäude eingeweiht / Platz für mehr als 80 Beamte

6,5-Millionen-Neubau für Ordnungshüter fertig

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Nach drei Jahren Bauzeit konnte gestern der Erweiterungsbau der Polizeiinspektion Gifhorn eingeweiht werden. Der sogenannte "Catwalk" schafft die Verbindung zum alten Gebäude.

Gifhorn. Ein großer Tag für die Polizeiinspektion Gifhorn: Im Rahmen einer kleinen Feierstunde mit Ehrengästen aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft wurde gestern der Erweiterungsbau eingeweiht.

Im Beisein von Stephan Manke, Staatssekretär im Niedersächsischen Innenministerium, und dem Behördenleiter der Polizeidirektion Braunschweig, Michael Pientka, fand die offizielle Schlüsselübergabe statt.

„Ich freue mich, dass wir nach Meine und Meinersen jetzt auch in Gifhorn optimale Arbeitsbedingungen für die Polizei schaffen konnten. Wir haben als Landesregierung in den vergangenen Jahren viel investiert, um die Situation in den Polizeidienstgebäuden in ganz Niedersachsen deutlich zu verbessern, das werden wir künftig weiter angehen“, bekundete Manke. Die Polizei sei ein wesentlicher gesellschaftlicher Faktor, darum unternehme man viel dafür, dass sich die Arbeitsumgebung kontinuierlich verbessert – einerseits die Technik und die Ausstattung, andererseits auch die Liegenschaften und Gebäude. Das sei ein Zeichen der Wertschätzung gegenüber den Polizisten, die sich rund um die Uhr für die Sicherheit der Menschen einsetzen.

In seiner Begrüßung dankte Pientka allen, die an der Planung und Vollendung der neuen Diensträume maßgeblich beteiligt waren. „Seit 2004 haben wir viele Anstrengungen unternommen, um die Raumnot in der Polizeiinspektion Gifhorn zu beheben. 2018 ist es nun zu einem guten Abschluss gekommen, der die Strapazen der Übergangszeit vergessen lässt. Ich freue mich sehr, dass wir heute den Schlüssel für den Ergänzungsbau entgegennehmen können.“ Der Leiter der Polizeiinspektion Gifhorn, Michael Feistel, nahm stellvertretend für seine Kollegen den Schlüssel aus den Händen des Staatssekretärs entgegen.

Nach knapp dreijähriger Bauzeit konnten mehr als 80 Mitarbeiter in die neuen Räumlichkeiten umziehen. Am Gebäudebau mit seiner 1655 Quadratmeter großen Grundfläche waren insgesamt 48 Firmen beteiligt. Die Kosten hierfür betrugen wie geplant rund 6,5 Millionen Euro.

Von Bernd Behrens

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