K 29: Radfahrer bei Weißes Moor tödlich verletzt / Schwerverletzter am Großen Kain

62-Jähriger stirbt bei Unfall

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Ein Radfahrer wurde bei einem Unfall auf der K 29 tödlich verletzt.

Weißes Moor/Dedelstorf. Im Nordkreis kam es in den letzten Tagen erneut zu schweren Unfällen. Die Polizei bittet alle Verkehrsteilnehmer um erhöhte Aufmerksamkeit. Die Blendung durch die Sonne sei für die Fahrer derzeit eines der großen Probleme.

Am frühen Sonntagnachmittag wurde auf der K  29 zwischen Weißes Moor und Stüde ein Radfahrer bei einem schweren Verkehrsunfall tödlich verletzt. Ein 33-Jähriger aus dem Raum Wolfsburg fuhr mit seinem Mazda in Richtung Weißes Moor. In gleicher Richtung war ein 62-Jähriger aus dem Raum Braunschweig mit seinem Fahrrad unterwegs. Ein gesonderter Radweg existiert in diesem Bereich nicht. Der 33-Jährige übersah beim Heranfahren den Radfahrer am rechten Fahrbahnrand und fuhr auf diesen auf. Der Radfahrer fiel durch die Kollision vom Fahrrad auf den Pkw und anschließend in den Seitenraum. Er blieb dort liegen. Durch den Autofahrer, Ersthelfer und die alarmierten Rettungskräfte wurden unverzüglich Wiederbelebungsmaßnahmen ergriffen, aber der Radfahrer erlag seinen Verletzungen noch an der Unfallstelle. Während der Unfallaufnahme wurde die Unfallstelle für etwa zwei Stunden voll gesperrt.

Zu einem Unfall mit einer schwer verletzten Kradfahrerin kam es am Samstag gegen 17.15 Uhr an der Ampelkreuzung Großer Kain. Ein 66-jähriger Celler fuhr mit seinem Audi auf der L 282 aus Steinhorst kommend in Richtung Hankensbüttel. Er wollte nach links auf die B 4 in Richtung Uelzen abbiegen. Die Ampel zeigte für ihn Grün. Beim Abbiegen übersah er laut Polizei eine entgegenkommende, in Richtung Steinhorst fahrende 20 Jahre alte Kradfahrerein aus Hankensbüttel. Diese kollidierte mit der Front des Pkw, fiel auf die Windschutzscheibe und anschließend auf die Fahrbahn. Dort wurde sie durch den Verursacher, Ersthelfer und die hinzukommenden Einsatzkräfte versorgt. Danach wurde sie ins Klinikum nach Braunschweig gebracht.

Aufgrund der schwereren Verletzungen und der ärztlichen Versorgung konnte die Kradfahrerin am Unfallort nicht zum Hergang befragt werden. Der Unfallverursacher blieb unverletzt. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Die B 4 war für etwa 30 Minuten voll gesperrt.

Manuela Hahne, stellvertretende Sprecherin der Polizeiinspektion Gifhorn, führt im IK-Gespräch an, dass bei den Unfällen eine Blendung durch die Sonne eine Rolle gespielt haben könnte. Dies könne dazu führen, dass Verkehrsteilnehmer übersehen oder auch Vorfahrtsregeln missachtet werden. Fehlverhalten könne man als Polizei schlecht beeinflussen, daher gelte es, die Verkehrsteilnehmer zu sensibilisieren. Zudem gebe es immer wieder Kontrollen durch die Beamten.

Von Paul Gerlach und Carola Hussak

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