Kreisverkehrsausschuss: Mittel für Unfallprävention / Streusalz eingelagert

20 000 Euro für Sicherheit

Im vergangenen Winter haben die Kreisstraßenmeistereien in Norden und Süden des Kreises jeweils 2500 Tonnen an Streumittel benötigt. Die Lager sind wieder gefüllt. Foto: Archiv

Landkreis Gifhorn. Sieben Firmen hat der Landkreis Gifhorn für den Winterdienst verpflichtet.

Wie Alexander Wollny, Leiter des Kreisbauamtes, gestern den Mitgliedern des Kreisausschusses für Verkehr, ÖPNV und Straßenbau mitteilte, stellen diese Unternehmen ihre Fahrzeuge zur Verfügung. „In den Salzhallen der Kreisstraßenmeistereien Nord und Süd sind zusammen 1750 Tonnen Streugut eingelagert – 850 Tonnen im Norden, 900 im Süden. Das Salz haben wir bereits in den Sommermonaten bezogen“, so Wollny weiter. Die Salzkapazitäten habe man nicht hochgefahren, auch wenn man in den vergangenen beiden Wintern jeweils 2500 Tonnen benötigt habe. Wollny: „Wir haben zwar unter Engpässen gelitten, aber immer Streumittel zur Verfügung gehabt. “.

Etwas Aufklärungsbedarf hatten die Neuen im Ausschuss beim Thema Baumunfallprojekt der Polizei. Die CDU stellte den Antrag, erneut 20 000 Euro in den Haushalt 2012 einzustellen, damit die Polizei weiterhin unbürokratisch handeln kann. Wie Rüdiger Elgner (CDU), seines Zeichens Polizist, erläuterte, hatte der Kreistag etwa vor fünf Jahren den Beschluss gefasst, diese 20 000 Euro für dieses spezielle Projekt bereitzustellen.

Den Erfolg machte Elgner am Beispiel Weyhausen/Bokensdorf deutlich, wo es immer wieder zu Unfällen mit tödlichem Ausgang kam. „Schutzplanken und eine Beschilderung mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung haben dazu geführt, dass die Hochgeschwindigkeit herausgenommen wurde und es in diesem Bereich zu keinen schwerwiegenden Unfällen kam.“ Der Kriegsschauplatz habe sich nun leider geändert. In Meinersen würden Schulbusse in einen unübersichtlichen Bereich einfahren. Im vergangenen Jahr hatte dort ein Motorradfahrer einen tödlichen Unfall.

Das Land habe seinerseits empfohlen, mit einer Blitzlichtanlage zu arbeiten. Soll heißen: Wenn der Bus über eine Markierung fährt, blinkt das Schild an der Landesstraße und weist Autofahrer auf eine Gefahrensituation hin. Maxmimal 34 000 Euro soll diese Anlage kosten. „Wenn wir uns mit 17 000 Euro beteiligen, blieben immer noch Mittel übrig für andere Investitionen“, machte Elgner deutlich.

Die Situation in Meinersen ist für Ottmar Bartels und Inge Elvers (SPD) nicht ganz nachvollziehbar. Grundsätzlich sei man dafür, die 20 000 Euro bereitzustellen, aber nicht zwingend gebunden an Meinersen. Ein Besichtigungstermin vor Ort wäre denkbar.

Von Carola Peiser

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