Weit mehr als 20 000 Euro für die Sanierung des Kinderbeckens auf Spendenkonto

Freibad Brome: Zweites Neptunfest ein voller Erfolg

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Das zweite Neptunfest war ein voller Erfolg. Erst in zwei Jahren wird das Spektakel im Bromer Freibad eine Neuauflage erfahren.

Brome. Positive Bilanz zog der Förderverein zum Erhalt des Bromer Freibades um Vorsitzenden Olaf Marienhagen über das zweite Neptunfest, das als Medienpartner vom Isenhagener Kreisblatt begleitet wurde.

„Alle haben toll an einem Strang gezogen, das ist keine Selbstverständlichkeit“, lobte Marienhagen. Ohne die ehrenamtliche Hilfe wäre das nicht möglich.

Besondere Freude kommt beim Förderverein beim Blick auf das Spendenkonto auf. Dort befinden sich dank der Einnahmen durch das Fest und der großen Spendenbereitschaft diverser Sponsoren weit mehr als 20 000 Euro. Und das natürlich für einen guten Zweck. Sämtliche Einnahmen und Spenden sollen in die Erneuerung des Kinderbeckens fließen. Dieses befindet sich nämlich in einem desolaten Zustand. Wenn alles gut läuft, möchte der Förderverein das neue Becken in zwei Jahren – möglichst zum Saisonbeginn – einweihen. So lange bleibt natürlich auch das Spendenkonto bestehen. Wer also die Sanierung des Kinderbeckens unterstützen möchte, kann nach wie vor auf das Konto der Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg, IBAN: DE 6726 9513 1101 6173 1443, Spendenkonto: Neptunfest 2017/Kleinkindbecken spenden. Bei einem Betrag von mehr als 20 Euro stellt der Verein eine Spendenquittung aus.

2. IK-Neptunfest im Freibad bringt Schub für neues Kinderbecken

Rund 1500 Besucher waren vom Neptunfest begeistert und erfreuten sich an den Darbietungen und den Mitmach-Aktionen. In diesem Jahr seien mehr Kinder unter den Besuchern gewesen. Das habe, laut Marienhagen, nicht zuletzt an den Bühnenauftritten und den Angeboten gelegen.

Hier und da könnte sich eventuell etwas ändern. So sollen für das nächste Event in zwei Jahren alle Vereine angeschrieben werden. So sollen vorab Modalitäten geklärt werden. Ob in zwei Jahren der Eintrittsstempel durch ein Bändchen ausgetauscht wird, wird sich noch klären. In diesem Jahr waren die Veranstalter mit der Qualität der Farbe nicht ganz zufrieden.

Ein großes Thema sei das Feuerwerk gewesen. „Viele haben nachgefragt und viele sind unter anderem bis abends geblieben, weil sie sich auf das Feuerwerk gefreut haben. Geplant ist auf jeden Fall, beim nächsten Neptunfest wieder eins zu veranstalten“, blickt der Vereinsvorsitzende in die Zukunft.

Eventuell könnte sich an den Zeiten auch etwas ändern. Nämlich, dass die Veranstaltung erst zwei Stunden später anfängt. Vielen Gästen sei die Zeit sehr lang gewesen. Wer bereits um 12 Uhr mit seinen Kindern im Freibad war, ist zum Teil um 18 Uhr nach Hause. Aber auch für die ehrenamtlichen Helfer sind satte elf Stunden eine lange Zeit.

Für die Planungen des dritten Neptunfestes bleibt nun genügend Zeit. Als Termin hat der Förderverein Ende Mai/Anfang Juni ins Auge gefasst. Aber terminlich wolle man sich mit dem FC Brome absprechen, der 2019 sein 100-jähriges Bestehen feiert.

Von Carola Hussak

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