„Wir wollen in das Förderprogramm“

Bromes Bürgermeister Gerhard Borchert spricht über kommende Projekte

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Die Lage an der Salzwedeler Straße soll durch eine Verkehrsberuhigung entschärft werden.

Brome – Bromes Bürgermeister Gerhard Borchert blickt mit seiner Gemeinde auf ein herausforderndes Jahr. Um viele Projekte voranzubringen, hofft er auf die Aufnahme in das Förderprogramm der Dorfregion.

• Aufnahme in das Förderprogramm: Für die Gemeinde Brome hat die Aufnahme in das Förderprogramm im Rahmen der Dorfentwicklung oberste Priorität. „Wir standen letztes Jahr kurz davor, aber am Ende hat es zur Aufnahme nicht gereicht“, zeigt sich Borchert über den Umstand enttäuscht. „Doch wir haben ein gutes Konzept mit überzeugenden Argumenten, um den Schritt dieses Jahr zu gehen.“ Die Gemeinde arbeite intensiv, um dieses Ziel zu erreichen. „Es hängt sehr viel am Gelingen.“ Schließlich seien mögliche Investitionen von der Entscheidung abhängig, so der Bürgermeister weiter. „Die Einwohner wollen natürlich, dass in Brome etwas passiert.“

Ein Problem: Für das Osterfeuer wird ein neuer Platz gesucht, um Anwohner nicht länger zu stören.

• Lebensmitteleinzelhandelsgesellschaft: Ein weiterer, wichtiger Punkt für Brome ist die Planung des Gewerbegebiets. „Wir müssen für unsere Gemeinde ein ausgewogenes Netz zwischen Ortskern und Gewerbegebiet schaffen.“ Dieses Thema würde den Flecken Brome noch länger beschäftigen, eine konkrete Lösung gebe es noch nicht. „Der Rat wird sich damit noch intensiver auseinandersetzen.“

• Erwerb der OHE-Strecke: „Der Erwerb der OHE-Strecke ist kurz vor dem Abschluss.“ Darüber freut sich Borchert ganz besonders. „Bis die Tinte ganz trocken ist, müssen wir uns zwar noch kurz gedulden, aber wir setzen uns schon jetzt mit möglichen Nutzungsmöglichkeiten auseinander.“

In Sachen OHE-Strecke könnte es bald erfreuliche Nachrichten geben. Die Gemeinde will Teile erwerben.

• Verkehrsberuhigung Salzwedeler Straße: Eine erfreuliche Bilanz zieht Borchert bei den Plänen zu der Verkehrsberuhigung an der Salzwedeler Straße Richtung Mellin. „Dort steht dieses Jahr die Ausschreibung fest. Ob wir auch schon mit Maßnahmen beginnen, müssen wir abwarten.“ Rasern soll dadurch Einhalt geboten werden.

• Aktuelle Ratsdiskussionen: Zwei akute Problemfälle gebe es neben der sonst guten Entwicklung, die den Rat beschäftigen. „Zum Einen gehört unser Osterfeuerplatz dazu. Anwohner beschweren sich über die Nähe zum Dorf.“ Borchert versteht das Problem und den Ärger seiner Bürger. „Die Veranstaltung ist gut besucht. Aber wir versuchen, einen neuen Platz zu finden.“

Letztes Jahr hat die Gemeinde keine Weihnachtsfeier für die Senioren ausrichten können. „Diverse Probleme haben uns da ereilt. Dieses Jahr soll die Veranstaltung wieder stattfinden.“

VON HILKE BENTES

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