Ausschüsse der Samtgemeinde Brome haben Kitas und Schulen im Visier

Wieder zwei erste Klassen in Bergfeld

Damit die neuen Ratsmitglieder künftig auch ein Bild vor Augen haben, worüber sie Entscheidungen zu treffen haben, besuchten der Jugend- und Schulausschuss der Samtgemeinde Brome unter anderem die Kita Bergfeld. Foto: Hussak
+
Damit die neuen Ratsmitglieder künftig auch ein Bild vor Augen haben, worüber sie Entscheidungen zu treffen haben, besuchten der Jugend- und Schulausschuss der Samtgemeinde Brome unter anderem die Kita Bergfeld.
  • Carola Hussak
    VonCarola Hussak
    schließen

ola Bergfeld/Tiddische. Damit sich die neuen Ratsmitglieder bei Debatten und Entscheidungen ein besseres Bild machen können, haben der Jugend- und der Schulausschuss der Samtgemeinde Brome am Dienstagabend zu einer gemeinsamen „Begehung“ eingeladen.

Auf der Agenda standen die Kitas in Bergfeld und Tiddische sowie der Bergfelder Jugendtreff und die Schule.

Mit 24 Kindern im Alter von zwei bis sechs Jahren handelt es sich bei der altersübergreifenden Gruppe in Bergfeld um die kleinste Einrichtung in der Samtgemeinde Brome. Die Betreuung findet von 7.30 bis 14 Uhr statt. „Derzeit starten wir bei Eltern eine Anfrage, ob künftig auch eine Nachmittagsbetreuung gewünscht wird“, erläuterte Kita-Leiterin Iris Berteau-Baumgarten.

Wie sich die Umsetzung darstellen könnte, steht noch in den Sternen. Denn Berteau-Baumgarten ist sowohl in Bergfeld als auch in Tiddische die Kita-Leiterin. Während es in Tiddische vier Mitarbeiterinnen gibt, die 30 Kinder betreuen (eine 20er- und eine 10er-Gruppe von 7 bis 14 Uhr), agiert Berteau-Baumgarten in Bergfeld zusätzlich als Gruppenleiterin. Unterstützt wird sie von einer Kraft. Allerdings: „Zweimal pro Woche fahre ich um 12.30 Uhr nach Tiddische. Dort muss ich auch Präsenz zeigen. Dann springt eine erwachsene Person ein, die dann vor Ort ist. Zu zweit würden wir das gar nicht schaffen“, weiß Berteau-Baumgarten.

„Das bedeutet sehr viel Koordinationsarbeit“, weiß Samtgemeindebürgermeisterin Manuela Peckmann die geleistete Arbeit zu schätzen. Die Kita-Leiterin bestätigt, dass es notfalls Vertretungskräfte gebe, aber sie wünsche sich, dass es mehr auf dem Markt geben würde. Und genau da sieht Peckmann mit Blick auf eine dritte Kraft pro Gruppe auch das Problem: „Der Markt ist, was Fachkräfte betrifft, ganz einfach leergefegt.“

Gute Nachrichten gab es in Sachen Grundschule Bergfeld. Dort sollen ab dem kommenden Schuljahr insgesamt 40 Kinder in zwei ersten Klassen beschult werden.

Der zweite Teil der Bereisung wird am Donnerstag in Brome und Voitze fortgesetzt.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare