Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners in Brome dieses Jahr erfolgreich

Weniger Fraß durch Raupen in Brome

Der Landkreis zeigt sich zufrieden mit der Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners.
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Der Landkreis zeigt sich zufrieden mit der Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners.

Brome – Wie lief die Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners in diesem Jahr? Landrat Dr. Andreas Ebel zeigt sich auf IK-Anfrage zufrieden mit dem Einsatz in diesem Jahr. „Die Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners im Landkreis Gifhorn ist als erfolgreich zu werten.“

So sei es in diesem Jahr lediglich zu mittleren Fraß durch die Raupen gekommen. Bei den Eichenwaldbeständen im gesamten Landkreis Gifhorn wurde deutlich weniger Fraß verzeichnet als im Vorjahr.

Die Taktik des Landkreises Gifhorn scheint also aufzugehen. So wird in der Fläche auf die Befliegung des Gebietes mit dem Hubschrauber zurückgegriffen. Ergänzend dazu wurden besonders in diesem Jahr vermehrt einzelne Bäume abgesaugt. Das führt allerdings auch zu einer Kostensteigerung, da die Absaugungen insgesamt teurer sind als der Einsatz des Hubschraubers.

Auch Samtgemeindebürgermeisterin Manuela Peckmann zeigt sich mit dem Einsatz dieses Jahr zufrieden. Inzwischen habe man ja auch Erfahrung bei der Bekämpfung der Raupen des Eichenprozessionsspinners. „Die größte Herausforderung ist die Koordinierung mit den Ehrenamtlichen.“ Besonders, wenn es wie in diesem Jahr zu Verzögerungen beim Flug kommt – da die ehrenamtlichen Einsatzkräfte ja den Einsatz in ihrer Freizeit begleiten. Sie ist aber froh, dass es nach mehrmaligen Verschiebungen dann doch mit der Befliegung geklappt hat.

Die Samtgemeinde profitiere auch davon, dass das Bespritzen oder Absaugen einzelner Bäume von einer sehr engagierten Firma übernommen wird. Diese stehe auch immer im Austausch mit der Universität in Göttingen, um neue Bekämpfungsmethoden zu erproben. Diese können dann womöglich in Zukunft zum Einsatz kommen, und die Bekämpfung erleichtern. Insgesamt habe sich in den letzten Jahren einiges getan, die Einwohner der Samtgemeinde seien inzwischen für das Thema EPS sensibilisiert. „Das ist wichtig, da sich die Brennhaare auch Jahre halten können.“ So sei es schon vorgekommen, dass Bäume, die von den Raupen befallen waren, zu Brennholz verarbeitet und anschließend eingelagert wurden. Und als das Brennholz dann später verfeuert werden sollte, kam es zu einer allergischen Reaktion.

Solche Fälle kämen inzwischen dann auch nicht mehr vor, da man um die Gesundheitsgefahr der Raupen informiert sei. VON MAX A. MORRISON

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