Trotz zusätzlicher Gruppen in Rühen muss Pavillon am Triftweg weiter genutzt werden

Zu wenig Platz in Kindergärten

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Der Pavillon an der Kindertagesstätte in Rühen am Triftweg wurde erst im vergangenen Jahr eingerichtet und soll auch in Zukunft noch weiter genutzt werden. 

Brome. Mit der Entwicklung im Krippen-, Kindergarten-, Schul- und Hortbereich bis zum Jahr 2019 beschäftigten sich jüngst die Mitglieder des Jugend-, Sport- und Sozialausschusses der Samtgemeinde Brome.

Nach derzeitigem Stand ergibt sich laut Plan der Samtgemeindeverwaltung kein Defizit. 

Das sorgte unter anderem bei Heino Meyer (CDU) für Verwirrung: „Ich bin irritiert. Dann muss also nicht gebaut werden?“ Doch, es muss. Obwohl in Brechtorf zwei neue Krippenplätze geplant sind und in Rühen auf dem Gelände der Grund- und Hauptschule eine Kindertagesstätte mit vier zusätzlichen Gruppen auf den Weg gebracht werden soll, werden in allein in Rühen in den Jahren 2018 und 2019 insgesamt 57 Plätze im Bereich der Kita fehlen. Wie Holger Schulz vom Vorstand für interne Dienste den Ausschussmitglieder erläuterte, müsse der im vergangenen Jahr Am Triftweg eingerichtete Pavillion weiter genutzt werden. Ferner sei die altersübergreifende Gruppe am Triftweg ein weiterer Auffangpool.

In Brome werde die altersübergreifende Gruppe nach derzeitigem Stand ebenfalls weiterbetrieben werden. Ein Rückbau des Pavillons sei derzeit nicht möglich. Sollten die Kinderzahlen weiter steigen, müsse über einen Ersatz oder Festanbau nachgedacht werden.

Aktuelle Defizite können allerdings aufgefangen werden. So fehlen derzeit in Bergfeld sechs Plätze. Als Alternative wird Tiddische angeboten. Sollten in Brechtorf bis zum 1. August diesen Jahres im Kindergartenbereich Plätze fehlen, wird eine altersübergreifende Gruppe beantragt. Diese deckt den Bedarf an Kindergarten- und Krippenplätzen. In Ehra-Lessien wird die Vormittagsgruppe in eine Dreivierteltagsgruppe umgewandelt. In der Kita in Voitze wurde bereits im vergangenen Jahr eine altersübergreifende Gruppe eingerichtet. Diese wird weiter genutzt, um die fehlende Krippenplätze in der Einrichtung aufzufangen.

Zum Thema gebührenfreie Kindertagesstätten würden sich derzeit noch keine konkreten Auswirkungen ermitteln lassen.

Von Carola Hussak

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