Bis Ende 2026 möchte Gemeinde 52 Wohneinheiten schaffen / Ausbau am Altendorfer Kirchweg

Weitere Bauplätze für Tülau

Das Baugebiet Schwerinsfeld soll erweitert werden. Noch in diesem Jahr soll im bestehenden Baugebiet der Fußweg am Altendorfer Kirchweg verlängert werden. Foto: Hussak
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Das Baugebiet Schwerinsfeld soll erweitert werden. Noch in diesem Jahr soll im bestehenden Baugebiet der Fußweg am Altendorfer Kirchweg verlängert werden.
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Tülau. Das Baugebiet Schwerinsfeld in Tülau soll erweitert werden. Bis 2026 will die Gemeinde dort 52 Wohneinheiten schaffen. Diese Bemessung richtet sich nach den Vorgaben zur Eigenentwicklung des Regionalverbands Großraum Braunschweig (ehemals ZGB).

„Wir haben im Jahr 2016 der Samtgemeinde Brome die Flächen gemeldet. Auch ein F-Plan wurde angemeldet. Da die Samtgemeinde nicht aktiv war, konnte bisher kein Bebauungsplan erstellt werden“, erläuterte Tülaus Bürgermeister Martin Zenk während der Gemeinderatssitzung Mittwochabend. Nun sei die Samtgemeinde aktiv geworden und die Flächen würden integriert. Nun müsse die Gemeinde einen Aufstellungsbeschluss stellen. Die Nachfrage sei groß, zehn Interessenten würde es laut Zenk bereits geben.

„Warum nehmen wir nicht noch zehn bis zwölf Plätze dazu? Wir alle wissen, dass der Regionalverband Brome und Rühen wegen deren Infrastruktur bevorzugt. Wer weiß, ob wir in zehn Jahren weitere Bauplätze genehmigt bekommen?“, merkte Karl-Heinz Wegener (CDU) an. Dem entgegnete Zenk: „Das Baugebiet ist schon ein Drittel größer als ursprünglich geplant. Ich habe Bedenken, wenn wir noch mehr Plätze anmelden, dass uns das Baugebiet komplett gestrichen wird.“

Einstimmig sprach sich der Rat für die Aufstellung des Bebauungsplanes für die Schwerinsfeld-Erweiterung aus.

Im bestehenden Baugebiet Schwerinsfeld soll der Fußweg am Altendorfer Kirchweg angrenzend bis zum letzten Haus verlängert werden. Laut Bürgermeister Zenk läuft die Ausschreibung. Noch vor Wintereinbruch soll die Maßnahme, die 19 776 Euro kosten wird, fertig sein. Die Kosten werden auf die Anwohner des Altendorfer Kirchwegs umgelegt. Auch dabei fiel die Entscheidung einstimmig.

Von Carola Hussak

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