Feuerwehrhaus zu klein für Fahrzeuge / Ausschuss gibt Debatte zurück an Fraktionen

Bergfeld: Warten auf Erweiterung

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Das Feuerwehrhaus Brechtorf muss in seinen Maßen dem neuen Fahrzeug angepasst werden. Bisher wurden die Kosten dafür noch nicht im Haushalt verankert.

Brome. Zur Erweiterung des Feuerwehrhauses Bergfeld gab es auch im Bau- und Umweltausschuss der Samtgemeinde Brome keine Empfehlung an den Rat. Das Gremium folgte in seiner Sitzung am Dienstag dem Feuerschutzausschuss und gab die Debatte an die Fraktionen zurück.

Damit wurde ein von der Verwaltung vorgeschlagener Mindestansatz von 300.000 Euro nicht für den Haushalt befürwortet. Als Kompromiss deutete sich an, dass zumindest die Planungskosten in den Haushalt 2019 aufgenommen werden.

Einstimmig empfohlen wurde hingegen der Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Brechtorf zu einem Preis von rund 1,1 Millionen Euro einschließlich Außenanlagen. Auch hier folgte der Ausschuss dem Feuerschutzausschuss und empfahl, eine Zufahrt nach vorn zu verlegen und die Torhöhen auf 4,10 Meter festzulegen.

Der Neubau des Planschbeckens im Freibad Brome wurde als Projektskizze für den Leader-Prozess der Nachhaltigkeitsregion Isenhagener Land unter dem Arbeitstitel „Attraktivitätssteigerung des Freibades Brome durch Neuanlage des Kleinkinderbeckens und der Schaffung einer Bouleanlage“ angemeldet, teilte die Verwaltung mit. Das Antragsverfahren laufe zurzeit noch. Aus diesem Grunde seien die Fördermittel in Höhe von 91.125 Euro – bei auf 121.500 Euro geschätzten Kosten – noch nicht als Einnahme im Haushaltsplan veranschlagt worden. Die Beschlussempfehlung wurde in der Sitzung formuliert: „Die Maßnahme wird, unter der Voraussetzung, dass die beantragten Fördermittel bewilligt werden, 2019 durchgeführt.“

Eine Anregung gab es aus dem Ausschuss, als das Regionale Raumordnungsprogramm auf der Tagesordnung stand: Zum Ende des ersten Quartals 2019 soll ein Termin mit dem Regionalverband vereinbart werden. Die Samtgemeinde und die Mitgliedsgemeinden sollen so die Möglichkeit erhalten, ihre Vorstellungen darzustellen. Angesprochen werden könnten beispielsweise die Frage der Nahversorgung.

Einstimmig empfohlen wurden die Aufstellung des Lärmaktionsplanes der Samtgemeinde Brome sowie das Beteiligungsverfahren der Gemeinden an der Verordnung über das Biosphärenreservat „Drömling Sachsen-Anhalt“. Zur Frage nach der Entwässerung des Schulhofes in Rühen teilte die Verwaltung mit, dass es mit dem Bau der Fluchttreppe eine Maßnahme gebe. Eine endgültige Lösung sei aber erst im Rahmen der Umstrukturierung des Schulstandortes möglich. Die Samtgemeinde will sich um eine Teilnahme am bundesweiten Förderprogramm für Sport, Jugend und Kultur beteiligen, berichtete die Verwaltung weiter.

Von Horst Michalzik

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