Bromer Bürger warten auf den Startschuss / Besitzer steht in Verhandlungen mit der Bank

Wann wird in der Perle gebowlt?

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Ende August eröffnete Joseph Schnall die Gaststätte mit Saalbetrieb. Mittlerweile scheinen sich die Verhandlungen zwischen Vereinen und Schnall wegen der Nutzung für Veranstaltung schwierig zu gestalten. Archivfotos: Hussak/MIchalzik

Brome. „Wann kann in Brome endlich gebowlt werden?“ – diese Frage stellen sich mittlerweile einige Bromer immer öfter.

Groß war die Hoffnung, als Joseph Schnall vor gut drei Jahren als neuer Inhaber der damaligen Bromer Stuben an die Öffentlichkeit trat und versprach, nicht nur das Gaststättengebäude auf Vordermann zu bringen, sondern auch das Freizeitangebot im Flecken Brome um ein Bowling- und Kegel-Center zu erweitern.

Doch nachdem die Gaststätte im vergangenen August unter dem neuen Namen „Perle an der Ohre“ eröffnete, hat sich bislang am Freizeitangebot nicht sehr viel verändert. Bereits im vergangenen Spätsommer war die Bodenplatte für die Bowling- und Kegelbahnen, die dort inklusive Wohnung entstehen sollen, gegossen – und eigentlich lag Schnall die Baugenehmigung auch vor.

Doch dann machte ihm ein unmittelbarer Nachbar einen dicken Strich durch die Rechnung und legte Widerspruch ein (das IK berichtete). Zu groß seien die Befürchtungen des Nachbarn gewesen, dass es durch die Bowling- und Kegelbahn zu Lärmbelästigungen kommen könnte.

Danach mussten die Arbeiten zunächst einmal brach liegen. Doch kurze Zeit später sei es, wie Joseph Schnall damals auf IK-Anfrage mitteilte, zu einer Einigung gekommen. Und wie Fleckenbürgermeister Gerhard Borchert kürzlich im Gespräch mit dem IK mitteilte, könne Schnall jederzeit mit dem Anbau loslegen. „Das geht aber nicht von heute auf morgen, denn Herr Schnall macht vieles in Eigenleistung“, informiert Borchert.

Von Carola Hussak

Mehr dazu lesen sie im IK.

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