Brome: Klärungsbedarf bei Ausgleichsflächen / Zufahrt zum Baugebiet auf drei Straßen verteilen

Wann geht’s am Mittelfeld los?

Seit drei Jahren wird über das Baugebiet Mittelfeld diskutiert, aber nichts geht richtig voran.
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Seit drei Jahren wird über das Baugebiet Mittelfeld diskutiert, aber nichts geht richtig voran.
  • Carola Hussak
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Brome. Der Wunsch ist da, allein an der Umsetzung hapert es. In Sachen Bromer Baugebiet „Mittelfeld“ geht es nicht voran. In der jüngsten Sitzung des Bauausschusses sollten die Ratsmitglieder über Ausgleichsflächen eine Empfehlung abgeben.

Dieser Punkt wurde allerdings verschoben. Denn: Es war noch kein Quadratmeterpreis festgesetzt. „Wir sollten nicht den zweiten Schritt vor dem ersten unternehmen. Bis zur Ratssitzung sollten wir mit den Anbietern verhandelt haben“, merkte Lothar Hilmer (FWG) an.

Zum Punkt Ausgleichsflächen brachte Adolf-Karl Müller (FWG) einen Antrag ein. Dieser beinhaltet, die Flächen beziehungsweise Ackerflächen von Dr. Wilhelm Baucke neben dem Baugebiet Ost in nordöstlicher Richtung als Ausgleichsfläche zu kaufen – den gesamten Bereich zum westlichen Teil des Baugebietes. Als Begründung merkte er an, dass es sich um eine wertvolle Fläche handele und die Attraktivität des Baugebietes durch einen möglichen Grüngürtel erhöht würde. Auch die Schaffung der erforderlichen fünf Feldlerchenfenster seien bei dieser Lösung möglich. Eine Finanzierung könnte im Rahmen der Baugebietserschließung durch die Käufer des Baulandes erfolgen.

Bis zur nächsten Gemeinderatssitzung (Donnerstag, 6. April, 19 Uhr, Perle an der Ohre) muss eine Lösung gefunden werden.

Positivere Informationen hatte Bürgermeister Gerhard Borchert im Gepäck. Bei der jüngsten Bürgerversammlung mit den Anwohnern der Nordstraße sei deutlich geworden, dass diese Angst hätten, dass die Straße kaputtgefahren werde und sie bei einer Sanierung zur Kasse gebeten werden. „Ich kann verstehen, dass die Bürger die Straße schützen wollen, aber diese ist nun mal für die öffentliche Nutzung deklariert.“

Zwischenzeitlich, so Borchert, habe es ein Gespräch mit der Landesstraßenbaubehörde Wolfenbüttel gegeben. „Wenn wir es schaffen, an der Salzwedeler Straße eine Verkehrsberuhigung einzurichten, ist es kein Problem, von dort den Verkehr ins Baugebiet zu leiten“, erläuterte Borchert. Tipps dafür habe es seitens der Landesstraßenbaubehörde gegeben. So könne der Verkehr auf die Salzwedeler Straße, den Wismarer Weg und den Jübarer Weg gleichmäßig verteilt werden.

Drei Jahre dauern die Vorbereitungen für das Baugebiet Mittelfeld nun mittlerweile schon an. Zwischen 29 und 30 Interessenten gibt es für die 40 Grundstücke im ersten Bauabschnitt.

Von Carola Hussak

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